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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/1345/
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Daß die Bibel im Kernbestand Geschichte und Geschichten vom Handeln Gottes mit den Menschen erzählt, gibt ihrer Verkündigung eine Komplexität und Sprengkraft, die immer neue theologische Begriffsanstrengungen herausfordert. Nicht nur Inhalte und Motive der Bibel, sondern auch diese Sinnkomplexion finden sich in den Bildern und Geschichten der weltlichen Literatur vergleichbar wieder. Wenn Satan in der Versuchung Christi als gelehrter Theologe auftritt, ist das genau so pradox sinnreich wie in den „Räubern“ die Scheltrede Karl Moors – den Klassiker Plutarch in der Hand – auf das tintenklexende Säculum. Solche Paradoxien sind Sand im Getriebe der in der Medienwelt überhandnehmenden Verstehensroutine.
| SWD-Schlagwörter: | Bibel , Literatur , Mehrdimensionalität , Hermeneutik | |
| Institut: | Deutsches Sem. 2: Institut für Neuere Deutsche Literatur | |
| DDC-Sachgruppe: | Deutsche und verwandte Literaturen | |
| Dokumentart: | Aufsatz | |
| Quelle: | Das Plateau Nr. 78 (1. 8. 2003), S. 4-24 | |
| Sprache: | Deutsch | |
| Erstellungsjahr: | 2003 | |
| Publikationsdatum: | 22.06.2004 |