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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-1576
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/157/


Vogler, Raphael

Zink-Peptid-Komplexe als Modellsubstanzen natuerlicher Metalloproteine

Zinc peptide complexes as model substances for natural metalloproteins

Dokument1.pdf (1.843 KB) (md5sum: 9a559eb4fb6d74f8a313522da1608ada)

Kurzfassung in Deutsch

Mit einem Teilgebiet der Chemie der Lebensprozesse beschäftigt sich der Zweig der Bioanorganischen Chemie. Ein spezielles Metallion, das Zink, wurde in der vorliegenden Arbeit näher betrachtet, Eine Ansatzmöglichkeit zur isolierten Betrachtung der Koordination des Metallions ist es, Modelle zu untersuchen, die der Natur genügend nahe kommen und ihr somit vergleichbar sind, die aber genügend einfach sind, um sie detailliert zu studieren und vergleichende Untersuchungen durchführen zu können.
Aufgabenstellung der Arbeit war es, das Komplexierungsverhalten von Aminosäurederivaten sowie Peptiden gegenüber Zinkionen im Hinblick auf die Koordination von Zink in natürlichen Metalloproteinen mit Hilfe der Methode der potentiometrischen Titration zu untersuchen, sowie Komplexe von Aminosäurederivaten und Peptiden herzustellen, zu isolieren und durch verschiedene Methoden zu charakterisieren. Hierbei fanden Aminosäuren als Bausteine Verwendung, welche auch in der Natur an Zinkionen komplexieren. Der Schwerpunkt wurde auf die Aminosäuren Cystein und Histidin gelegt. Sämtliche in der vorgelegten Arbeit untersuchten Peptide wurden entweder selbst hergestellt oder zu potentiometrischen Untersuchungen von Mitgliedern des Arbeitskreises synthetisiert und zur Verfügung gestellt.
Insgesamt wurden in der vorgelegten Arbeit 20 verschiedene Peptide synthetisiert. Neben der erfolgreichen Ermittlung von gesamt 102 pKa-Werten von Peptiden bei 44 potentiometrischen Studien konnten 77 Zinkkomplexe in Lösung charakterisiert und durch die direkte Umsetzung der Aminosäurederivate und Peptide mit Zinksalzen 38 Zinkkomplexe als Feststoffe isoliert werden. Außerdem wurde die Methode der potentiometrischen Titration zur Bestimmung von pKa-Werten acider Verbindungen sowie zur Ligand-Metall-Komplexstabilitätsbestimmung optimiert.


SWD-Schlagwörter: Chemie , Anorganische Chemie , Peptide , Zink , Zink-Metalloenzym
Freie Schlagwörter (deutsch): Zinkkomplex , Zink-Peptid-Komplex
Freie Schlagwörter (englisch): zinc complex , zinc peptide complex
Institut: Institut für Anorganische und Analytische Chemie
Fakultät: Fakultät für Chemie und Pharmazie (bis Sept. 2002)
DDC-Sachgruppe: Chemie
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: H. Vahrenkamp, H. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 25.01.2001
Erstellungsjahr: 2000
Publikationsdatum: 23.02.2001
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