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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-2159
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/215/
Aspects of the coordination chemistry of zinc with nucleobases, nucleosides and derivatives thereof as ligands
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In dieser Arbeit sollten sollten Komplexe der Art LZn-X dargestellt werden, in denen L einen Chelatliganden und X eine Nucleobase, ein Nucleosid oder ein Derivat darstellt. Mit jenen der erhaltenen Nucleobasen-Komplexe, die als nucleosidanalog betrachtet werden können, sollte der Einfluß der Zinkkoordination auf das Basenpaarungsverhalten untersucht werden. Als Chelatligand wurden substituierte Trispyrazolylborat-Ligandensysteme (Tp) eingesetzt. Mit den Nucleobasen Adenin, 2,6-Diaminopurin, Inosin, Theophyllin, 3-Isobutyl-1-methyl-xanthin, Theobromin, 9-Methylxanthin, 1-Methyluracil, Dihydrouracil, 1-Methylthymin, 9-Isobutylguanin und Cytosin erhielt man die entsprechenden Tp-Zink-Komplexe. Von einem Teil konnte die Struktur kristallographisch bestimmt werden. Alle einprotonigen Basen zeigen das gleiche Verhalten: Sie koordinieren über dasjenige Stickstoffatom an das Zink-Ion, das in den Ausgangsverbindungen das acide Proton trägt. Die Koordination wird in einigen Fällen durch eine Wechselwirkungen zwischen dem Zink-Ion und einem exocyclischen Sauerstoffatom ergänzt. Im Falle der zweiprotonigen Basen (Dihydrouracil und 9-Methylxanthin) koordinieren die Coliganden so, daß die gebildete anionische Form resonanzstabilisiert ist. Die Tp-Zink-Nucleobasen-Komplexe des Xanthins, Cytosins, Adenins, Diaminopurins, Uracils und Thymins wurden mit Hilfe der NMR-Spektroskopie auf Wechselwirkungen über Wasserstoffbrücken mit den Verbindungen 9-Isobutylguanin, 1-Isopropylcytosin, 1-Isopropylthymin bzw. 1-Methylthymin und 9-Ethyladenin untersucht. Für das Basenpaar mit dem Tp-Zink-Komplex des Thymins mit 9-Ethyladenin konnte die Assoziationskonstante K zu 66 M-1 ermittelt werden und seine Struktur kristallographisch bestimmt werden. Diese Untersuchungen zeigten, daß die spezifischen Affinitäten, also die elektronische Komplementarität, der Nucleobasen durch die Zinkkoordination in dine Tp-Zink-Nucleobasen-Komplexen unverändert.
| SWD-Schlagwörter: | Zink , Nucleinbasen , Koordinationslehre , Bioanorganische Chemie | |
| Freie Schlagwörter (deutsch): | Trispyrazolylborate , Modellkomplexe , DNA | |
| Institut: | Institut für Anorganische und Analytische Chemie | |
| Fakultät: | Fakultät für Chemie und Pharmazie (bis Sept. 2002) | |
| DDC-Sachgruppe: | Chemie | |
| Dokumentart: | Dissertation | |
| Erstgutachter: | Badura, Dirk A. | |
| Sprache: | Deutsch | |
| Tag der mündlichen Prüfung: | 12.07.2001 | |
| Erstellungsjahr: | 2001 | |
| Publikationsdatum: | 24.07.2001 |