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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-26276
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2627/


Geml, Beatrice Natalie

Diagnostische Wertigkeit von CT und MRT in der präoperativen Diagnostik von Pankreaskarzinomen

Diagnostc accuracy of CT and MRI for preoperative staging of pancreatic carcinoma

Dokument1.pdf (462 KB) (md5sum: 6c38cf8e1e2181f6cbf5223001468e12)

Kurzfassung in Deutsch

Das Pankreaskarzinom stellt immer noch eine Herausforderung bezüglich Diagnostik und Therapie dar. Oft erfolgt eine radiologische Diagnostik erst nach Einsetzen erster Symptome. In diesem Stadium besteht bei fortgeschrittenem Tumor häufig keine Möglichkeit einer kurativen Therapie.
In der vorliegenden Studie wurden präoperativ angefertigte Computertomographien (n=15), beziehungsweise Kernspintomographien (n=15) von 21 Patienten mit histologisch bestätigt und chirurgisch behandeltem Pankreaskarzinom retrospektiv von zwei Radiologen bezüglich ihrer kurativen Operabilität beurteilt.
In der Kernspintomographie wurde bei 22% und in der Computertomographie bei 11% der Patienten die Tumorgröße als T1-Stadium eingestuft. Histologisch fand sich bei keinem der Patienten ein T1-Stadium. Bei 61% der Patienten konnte dem Primärtumor das Stadium T3 in der Kernspintomographie zugeordnet werden. In der Computertomographie waren es 53%, in der Histologie waren es 76% der Patienten. Das Stadium T4 zeigte sich in der Kernspintomographie bei 11%, in der Computertomographie bei 22% und in der Histologie bei 10% der Patienten. Eine Organüberschreitung bestätigte sich histologisch für 68% der Patienten mit einem Verdacht in der Computertomographie. Bei Verdacht der Organüberschreitung in der Kernspintomographie fand sich eine histologische Bestätigung bei 79% der Patienten. In der Kernspintomographie fand sich bei 22%, in der Computertomographie bei 33% der Patienten der Verdacht auf eine Gefäßinfiltrationen. Histologisch wurden keine Gefäßinfiltrationen nachgewiesen. Ein Lymphknotenbefall wurde histologisch bei 43% der Patienten gefunden. In der Kernspintomographie und in der Computertomographie zeigten sich Anzeichen eines Lymphknotenbefalls bei jeweils 56% der Patienten. Bei zwei Patienten konnten intraoperativ Lebermetastasen festgestellt werden. Keine der zwei Lebermetastasen kamen sowohl in der Computertomographie als auch in der Kernspintomographie zur Darstellung.
Hinsichtlich der Tumorgröße werden kleine Tumoren (T1+T2) durch die Kernspintomographie eher zu klein eingeschätzt. Durch die Computertomographie werden große Tumoren (T3+T4) eher als zu groß eingeschätzt. Hinsichtlich Organüberschreitung und Gefäßinfiltration fand sich bei beiden Untersuchungsverfahren eine falsch positive Vorhersage von 20-30%. Bezüglich eines Lymphknotenbefalls werden mehr Lymphknoten als verdächtig beurteilt, als sich histologisch bestätigen.


Kurzfassung in Englisch

The pankreatic carcinoma is still a challenge in the diagnostic accuracy of CT and MRT. In this study MRT was better than CT.


SWD-Schlagwörter: Bauchspeicheldrüsenkrebs
Freie Schlagwörter (deutsch): MRT, CT, Pankreaskarzinom, Diagnostik Pankreaskarzinom
Freie Schlagwörter (englisch): pancreatic carcinoma, MRI,CT, diagnostic
Institut: Radiologische Univ.-Klinik
Fakultät: Medizinische Fakultät / Universitätsklinikum
DDC-Sachgruppe: Medizin und Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Uhl, Markus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 29.06.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 29.09.2006
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