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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-2677
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/267/
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Gegenstand der Arbeit ist das Wandgemälde am Triumphbogen des Ulmer Münsters (1471). Auf der Grundlage einer breit angelegten ikonographischen Analyse und vor dem theoretischen Hintergrund der Weltgerichtsthematik sowie der Behandlung zeitgenössischer Umwälzungen ist der Gedanke leitend, dass das Ulmer Weltgericht die differenzierte ikonographische Tradition der Weltgerichtsdarstellungen in einer neuen Weise lesbar macht, die theologisch-liturgische Umwertungen, realpolitische Kontexte und Stifterinteressen abbildet und aufeinander bezieht. Der sich neu herausbildende Funktions- und Sinnrahmen zwischen öffentlichen und privaten Interessen, in dem Fragen nach Stiftern, Auftraggebern und politischer Situation immer größere Bedeutung gewinnen, prägt das Weltgerichtsfresko grundlegend auch in seiner Form.
| SWD-Schlagwörter: | Ulm , Wandmalerei , Ikonographie , Jüngstes Gericht , Spätmittelalter | |
| Freie Schlagwörter (deutsch): | Stiftungen , Seelenheil , Triumphbogen , Reichsstadt , Allerheiligenikonographie | |
| Freie Schlagwörter (englisch): | Ulm , late medieval art , last judgment , iconography | |
| Institut: | Kunstgeschichtliches Institut | |
| Fakultät: | Philosophische Fakultät I (bis Sept. 2002) | |
| DDC-Sachgruppe: | Malerei | |
| Dokumentart: | Dissertation | |
| Erstgutachter: | Schlink, Wilhelm Prof. Dr. | |
| Sprache: | Deutsch | |
| Tag der mündlichen Prüfung: | 07.02.2001 | |
| Erstellungsjahr: | 2001 | |
| Publikationsdatum: | 08.11.2001 |