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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-27291
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2729/


Huang, Tian-Shenq

Von der Musik des Seins - ein philosophischer Versuch über Zeit, Raum und Kontinuum

On the music of beings - an essay concerning time, space and continuum

Dokument1.pdf (1.610 KB) (md5sum: 0ab040c057ec8b27ca81460eb2b62ce4)

Kurzfassung in Deutsch

Es wird in der vorliegenden Dissertation das Sein hinsichtlich des Räumlich- bzw. Zeitlichseins untersucht. Die Frage nach Zeit und Raum wird wiederum aus der Frage nach dem Kontinuum heraus erläutert. Das Kontinuum stellt die Grundbestimmung von Zeit, Raum und Bewegung dar, bleibt aber philosophisch unterbestimmt. Daß das Kontinuum unzureichend gedacht wird, wird durch eine Reihe geschichtlicher Untersuchungen deutlich gemacht. Seine Aktualität gewinnt das Kontinuum jedoch vor allem durch das Herauskristallisieren des Informationszeitalters, in dem Informationstechnik nicht nur eine Technologie ist, sondern zu einer Macht der Seinsauslegung herangewachsen ist. Alles, was ist, tendiert dazu, in atomare Informationen und somit in diskontinuierliche Elemente zerhackt zu werden. Ist diese punktualisierende Auflösung des Seins als eine Grundkrise anzusehen, so kann sich die Kunst als das andere Gewicht gegen die Herrschaft der Technik erweisen, vor allem eine solche, mit der philosophisch gezeigt werden kann, daß das Musikalische des Seins das Nachzuholende in der Thematisierung des Seins ist. Diese Kunst bietet ein Gegenbild an, das wächst, je tiefer der Mensch in die Krise der modernen Technik hineinschlittert.


Kurzfassung in Englisch

The continuity is the key-characteristics of space, time and movement. Nevertheless, a historical retrospect could show that there is still no concept of continuum, which could contribute to a positive understanding of space and time. And then again space and time fail to bring forward our understanding of beings, to which belong essentially temporality and spatiality - not just because the Being is long supposed to be "spiritual" and "eternal". So long the enigma of continuum stays unsolved, the way of thinking to being-in-time and being-in-space must stay principally blocked. And in our days, the difficulty of an authentic experience of continuum grows with the process of digitalization, which means the punctualizing and hacking up of whatever can be called being. Modern information technology turns out to be a dominating power to the interpretation of beings, which carries us further away from the true Being - which can not be resolved in information and which is, as the following investigation will try to elucidate, rather fluid like music than something solid.


SWD-Schlagwörter: Kontinuum , Raum-Zeit , Technisches Verständnis , Ästhetik , Ontologie , Adorno, Theodor W. , Cézanne, Paul
Freie Schlagwörter (deutsch): W. A. Mozart , Informationszeitalter , Technikkritik , Technik und Kunst , Kontinuitätsgesetz
Freie Schlagwörter (englisch): continuum , tim e, space , technique , ontology
Institut: Philosophisches Seminar
Fakultät: Philosophische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Philosophie
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Guzzoni, Ute (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 20.06.2005
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 12.12.2006
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