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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-2782
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/278/


Seelig, Harald

Subjektive Theorien über Laborsituationen : Methodologie und Struktur subjektiver Konstruktionen von Sportstudierenden

Subjective theories about laboratory situations : methodology and structure of subjective constructions of sports students

Dokument1.pdf (4.041 KB) (md5sum: 6916b3e04f266758dfc679647cc4963e)

Kurzfassung in Deutsch

Eine der deutlichsten Unterscheidungen der Methodologie stellt die Einordnung in die Paradigmen 'qualitativer' bzw. 'quantitativer' Forschungsmethoden dar.
Die vorliegende Arbeit stellt den Versuch dar, einige 'Unstimmigkeiten' zu erhellen, die sich aus meiner Sicht bei der Zuordnung verschiedenster Methoden und Methodologien zu wissenschaftstheoretischen Hintergründen ergeben. Besonders interessiert die Frage, wie eine Unterscheidung zwischen qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden möglich sein kann, wenn für beide als übergeordnetes Ziel die Herstellung von Intersubjektivität formuliert wird.
Sollten diese beiden Paradigmen derart unvereinbar sein, dass sie bei Betrachtung und Untersuchung derselben 'Wirklichkeit' verschiedene Ergebnisse hervorbringen? Oder ist es nicht viel mehr so, dass diese vermeintliche Unterschiedlichkeitnur im Lichte der jeweils gegensätzlichen Forschungsmethoden existieren?
Zum Glück besteht trotz aller angenommenen Unterschiedlichkeit eine gewisse Vergleichbarkeit der auf verschiedene Weise gefundenen 'Wirklichkeiten'. Dies deutet darauf hin, dass auch die Methodologien durchaus vergleichbar sein könnten.
In dieser Arbeit soll anhand einer Studie untersucht werden, ob sich qualitative und quantitative Methoden miteinander kombinieren lassen. Der Untersuchungsgegenstand dieser Studie ist aus wissenschaftstheoretischen Überlegungen gewählt worden. Es soll versucht werden, nachzuweisen, dass die aus quantitativer Sicht als neutral und objektiv eingestufte Laborsituation Einflüssen und Zusammenhängen unterliegen kann, die gerade diese Neutralität und Objektivität in Frage stellen. Es soll untersucht werden, ob subjektive Theorien Zusammenhänge mit naturwissenschaftlich konzipierten, quantitativen Parametern aufweisen. Dazu sollen vornehmlich die inhaltlich strukturellen Eigenschaften der erhobenen subjektiven Theorien zur Laborsituation verglichen werden.


SWD-Schlagwörter: Subjektive Theorie , Forschungsmethode , Sportwissenschaft , Repertory-grid-Technik , Polaritätsprofil
Freie Schlagwörter (deutsch): Methodologie , Forschungspardigmen , Laborsituation , qualitativ-quantitativ-Gegensatz
Institut: Institut für Sport und Sportwissenschaft
Fakultät: Philosophische Fakultät I (bis Sept. 2002)
DDC-Sachgruppe: Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Simons, Heribert Prof. Dr
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 20.12.2000
Erstellungsjahr: 2000
Publikationsdatum: 27.11.2001
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