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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-3030
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/303/


Lehmann, Karl

Zeitenwende - Medienwende? Schrift, gedrucktes Wort und Buch als bleibende Kulturleistungen

Dokument1.pdf (244 KB) (md5sum: bceb0cf351d951ef7fd9c372ceed467f)

Kurzfassung in Deutsch

Ausgehend von der Bestimmung der philosophischen Anthropologie seit der Antike, daß der Mensch das Wesen ist, das den Logos, die Rede hat, bedenkt der Vortrag mit Hans Georg Gadamer die drei Formen des Wortes als Frage, als Sage (Poesie) und als Wort der Versöhnung. Über die Frage der Überlieferung geht der Vortrag zur 'Schrift' über, ihrem Ursprung, ihren Formen, der Eigenbedeutung der Schriftwerdung gegenüber dem Gesprochenen und der eigenen Weise der Überlieferung des Geschriebenen. Im Gutenberg-Jahr würdigt der Aufsatz sodann die Bedeutung der Buchdruck-Kunst und wendet sich dann Marshall McLuhans Thesen zur Medienwelt zu. Der Vortrag klingt aus mit einem Plädoyer für eine Lesekultur, die in allen berechtigten und sinnvollen Entwicklungen der Medienwelt zu wahren sei. Die Bibliothekare haben die Chance, die Möglichkeiten beider Bereiche zu pflegen: der klassischen Lesekultur und der neuen elektronischen Medienwelt.


SWD-Schlagwörter: Buch , Schrift , Wort , Kulturphilosophie , Freiburg <Breisgau> / Deutscher Bibliothekartag <1999>
Institut: Universitätsbibliothek
DDC-Sachgruppe: Allgemeines, Wissenschaft
Dokumentart: Aufsatz
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 10.01.2002
Bemerkung: Festvortrag beim 89. Deutschen Bibliothekartag 1999 in Freiburg im Breisgau am 25.05.1999
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