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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-30642
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/3064/


Steiner, Renate

Darstellung von Meniskusläsionen an einem 3 Tesla Hochfeld Magnetresonanztomographen : Vergleich zweier 3D-Gradientenecho-Sequenzen: einer fettsupprimierten Flash-3D-VIBE-Sequenz mit einer Dess-3D-Sequenz

Lesions of the Menisci of the knee on a 3 Tesla high-field-strength MRI.Comparison of two 3D-GE-sequences : a Flash-3D-VIBE-sequence with fat suppression with a Dess-3D-Sequence

Dokument1.pdf (1.023 KB) (md5sum: 33e68ff7dda7593e8a03442e8bb6b939)

Kurzfassung in Deutsch

Für die Darstellung von Meniskusläsionen hat sich die Kernspintomographie in den letzten zehn Jahren als hochsensitives und sehr aufschlussreiches Verfahren erwiesen. In vielen Studien konnte eine hohe diagnostische Sicherheit dieses nicht invasiven Verfahrens nachgewiesen werden. In einigen Veröffentlichungen wurde darauf hingewiesen, dass durch eine präoperative MRT-Diagnostik unnötige Arthroskopien vermieden werden können.
Durch präzise Angaben über Lokalisation, Ausdehnung, Konfiguration des Risses, Verletzung umliegender Strukturen und anderen Faktoren können gezielte Aussagen über therapeutische Maßnahmen, z.B. eine mögliche operative Intervention getroffen werden. Dabei kann der Patient präoperativ über die Möglichkeit der Wiederherstellung des Meniskus gegenüber der der Meniskektomie beraten und aufgeklärt werden.
In der bildgebenden Darstellung des Meniskus und von Meniskusläsionen werden heute vor allem Aufnahmen an einem 1,5 Tesla MRT-Gerät in sagittaler und koronarer Schnittführung erstellt. In den meisten Studien umfasst das Standardknieprotokoll konventionelle Spinecho-Sequenzen und Fast-Spinecho-Sequenzen.
In unserer Studie wurde die Bildgebung an einem 3 Tesla MR-Gerät erstellt, welches bisher nicht standardmäßig für die Diagnosesicherung von Meniskusläsionen eingesetzt wurde. Für die Meniskusdarstellung in der MRT kamen zusätzlich zur Standardsequenz (die nur der anatomischen Orientierung diente) eine im Bereich des Kniegelenkes völlig neu eingesetzte Flash-3D-VIBE-Sequenz mit Fettsättigung, und einer für Fragestellungen am Meniskus eher selten verwendeten DESS-3D-Sequenz zur Anwendung. Die Flash-3D-VIBE-Sequenz benötigt ebenso wie die Turbo-Spinecho-Sequenz sehr kurze Messzeiten, und ist damit zeit- und kosteneffizient, was die Genauigkeit nicht beeinträchtigt. Es zeigte sich in unserer Studie eine ähnlich hohe Treffsicherheit mit Sensitivitäten von 80% und 86%, sowie Spezifitäten von 95% und 97%, wie in anderen Studien mit Standardknieprotokollen an 1,5 Tesla Geräten. Dabei erreichte die Flash-3D-VIBE-Sequenz mit Fettunterdrückung eine etwas größere Genauigkeit und eine kürzere Bildgebungszeit als die DESS-3D-Sequenz. Dennoch unterscheiden sich beide Sequenzen nicht signifikant voneinander (Chi-Quadrat Test, χ²= 0,013). Um die Vorteile der Flash-3D-VIBE-Sequenz bei einer Feldstärke von 3 Tesla gegenüber dem jetzigen Standard genauer zu untersuchen, wäre eine größere in vivo Studie in Erwägung zu ziehen.


Kurzfassung in Englisch

MRI of the knee has been the examination of choice to evaluate meniscal tears for the last years. In different studies the sensitivities of MRI in the detection of meniscal tears have been reported to be between 40% and 100% compared with arthroscopy, the specificities range from 72–100%. At least there have been several studies to improve the imaging accuracy of the menisci and pathological findings. In the last years new sequences have been tested and the magnet strength has been changed. The development of 3 Tesla MRI systems has opened new perspectives to improve the MRI imaging quality.
In this experimental study we compared two GE-sequences, a FLASH-3D-VIBE-sequence (volume interpolated breathold examination) with a DESS-3D-sequence on a 3 Tesla MRI in their imaging qualities and their detection accuracies of mensical tears.
The imaging of MRI was compared with a macroscopic evaluation of the menisci.
The result showed no statistically significant difference between the two sequences.


SWD-Schlagwörter: Meniskus <Anatomie> , Meniskusverletzung , NMR-Tomographie
Freie Schlagwörter (englisch): NMR-Tomographie, Meniscal tears
Institut: Radiologische Univ.-Klinik
Fakultät: Medizinische Fakultät / Universitätsklinikum
DDC-Sachgruppe: Medizin und Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Uhl, Markus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 15.08.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 13.06.2007
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