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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-30967
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/3096/



Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Mülhaupt, Rolf (Red.); Meisen, Stefanie (Red.); Falk, Leonhard (Gestaltung [und Bibliogr.])

Jahresbericht 2005 / Freiburger Materialforschungszentrum

Annual Report 2005 / Freiburg Materials Research Center

Dokument1.pdf (26.948 KB) (md5sum: 36eae10afa0236cca4b5e7c339ea2042)

Kurzfassung in Deutsch

Als eine Zentrale Einrichtung der Albert-Ludwigs-
Universität Freiburg betreibt das FMF seit nunmehr
16 Jahren, fach- und fakultätsübergreifend anwen-
dungsnahe Grundlagen- und zielorientierte Auf-
tragsforschung im Bereich neuer Materialien und
materialbezogener Technologien. Beteiligt an dieser
Erfolgsgeschichte sind vor allen die drei Fakultäten
Mathematik und Physik, Angewandte Wissenschaf-
ten und Chemie, Pharmazie und Geowissenschaf-
ten. Das FMF ist weiterhin die Plattform für Koope-
rationen mit anderen Instituten der Universität, z.B.
der Medizin, den in Freiburg ansässigen Fraunhofer
Instituten, den regionalen EUCOR-Universitäten und
der Wirtschaft.

Die Infrastruktur des FMF ermöglicht es, alle beteilig-
ten Forschungsbereiche zu vernetzen und so gemein-
sam wichtige Ziele zu erreichen, wie zum Beispiel den
Erfolg bei der Vorentscheidung zur Exzellenzinitiative
des Bundes und der Länder. Sowohl die Umsetzung
vom Labormaßstab in die industrielle Praxis für die
verschiedensten Komponenten, als auch neuartige
Verfahren bei der Herstellung unterschiedlichster
Materialien sowie Struktur – und Funktionsmateriali-
en mit maßgeschneiderten Eigenschaften für die ver-
schiedensten Anwendungen sind weltweit gefragt.

Die gezielte Variation von elektrischen, magnetischen,
thermischen, chemischen und optischen Eigenschaf-
ten sowohl organischer als auch anorganischer Ma-
terialien, um bestimmte spezifische Lösungen zu
realisieren, führen zu Innovationen in den Bereichen
(Bio)Sensorik, medizinischer Diagnostik, Bioanalytik,
Biotechnologie, Elektro-Optik, (Solar)Energietechnik
und der Mikrosystemtechnik. Neue Anwendungsge-
biete in der Diagnostik und Analytik konnten durch
die gezielte Herstellung von Nanopartikeln, deren
Derivate und Komposite gefunden werden. Am FMF
entwickelte, ausgereifte Techniken im Bereich der
Halbleitertechnologie sind international begehrt.
Unverzichtbar für den Erfolg der Arbeitsgruppen ist
der interne Service mit den neusten Charakterisie-
rungsverfahren, speziellen Methoden in der Ober-
flächenanalytik, patentierten Prozeduren in der
Reinraumtechnologie und den Dienstleistungen im
Bereich der Wissenschaftlichen Informationsverar-
beitung, wie Vernetzung, Simulation und Datenma-
nagement.


Studenten/innen und Doktoranden/innen lernen hier
frühzeitig Methoden der interdisziplinären Material-
forschung kennen. Das FMF betreute 2005 299 Mit-
arbeiter, davon 224 Doktoranden/innen.

Aktiv waren 16 wissenschaftliche Mitglieder (4 asso-
ziierte) am FMF tätig, deren Forschungsthemen sich
in die sechs Bereiche gliedern lassen:

• Anorganische Materialien und Halbleiter
• Cluster und dünne Schichten
• Elektroaktive Materialien und Sensoren
• Makromolekulare Materialien
• Biomedizin, Umwelt und Energie/FM&M
• Statistische Datenanalyse

Die aktuellen Leistungen dieser Arbeitsgruppen und
der Servicegruppen können Sie in diesem Bericht
verfolgen.

Unsere Partner erwarten von uns Innovationen, mit
denen neue Märkte erschlossen werden können. Wir
sind gerne bereit diesen beweglichen Prozess mit-
zugestalten. Die Bündelung der Ressourcen im FMF
hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder als
Erfolg versprechend erwiesen, zuletzt im Rennen um
die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

Wir werden auch in Zukunft versuchen Defizite zu er-
kennen und neue Ziele zu setzen, um weiterhin flexi-
bel auf die Anforderungen der Wissenschaft und der
Wirtschaft reagieren zu können. Dies ist nur möglich
durch das hohe Engagement und die Kreativität un-
serer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die wie immer
wesentlich für den enormen Imagegewinn des FMF
verantwortlich sind.


„Globalisierung fängt bei uns im Rheintal an“
„Wir sind eine Ideenfabrik“
Rolf Mülhaupt (Interview BZ, 24. Januar 2006)


SWD-Schlagwörter: Datenanalyse , Dienstleistung , Energie , Nanotechnologie
Freie Schlagwörter (deutsch): Materialforschung , Makromolekulare Chemie , Polymerverarbeitung , Oberflächenanalyse , Detektortechnologie
Institut: Freiburger Materialforschungszentrum
DDC-Sachgruppe: Technik
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Jahresbericht / Freiburger Materialforschungszentrum
Band Nummer: 2005
Sprache: Mehrsprachig
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 16.07.2007
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