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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-31096
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/3109/


Lippold, Ekkehard

Hans Pfitzners Konzeption des musikalischen Dramas

Hans Pfitzner's conception of musical drama

Dokument1.pdf (576 KB) (md5sum: 30774304e83d98a453d00565e5ddac82)

Kurzfassung in Deutsch

Als Opernkomponist und Verfasser umfangreicher opernästhetischer Schriften ist Hans Pfitzner heutzutage nahezu vergessen. Obwohl die Opernbühne in der Biographie Hans Pfitzners eindeutig das Zentrum seines Wirkens bildet, wurde der Opernkomponist in der neueren musikwissenschaftlichen Literatur, die sich nicht einseitig dem Nachweis einer politisch wie musikalisch-ästhetischen reaktionären Ideologie in seinem Denken verschrieben hat, bislang nur wenig berücksichtigt. In seinen Bühnenwerken und operntheoretischen Schriften spiegelt sich jedoch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Wagnerschen Erbe. In seinen Schriften zur Operndichtung bezieht sich Pfitzner explizit auf Wagner, dessen Idee des Musikdramas er zum Ausgangspunkt für seine eigenen Reflexionen nimmt. Die vorliegende Untersuchung macht es sich zur Aufgabe, anhand der opernästhetischen Schriften Pfitzners eigener Konzeption des musikalischen Dramas nachzugehen. Die Untersuchung der operntheoretischen Schriften zeigt deutlich, daß der Gegensatz von Inspiration und Reflexion den Dreh- und Angelpunkt in Pfitzners Opernästhetik bildet.


Kurzfassung in Englisch

Today, as a composer of operas and author of voluminous writings about the aesthetics of operas, Hans Pfitzner is nearly completely fallen in oblivion. Although the opera stage formed the center of his biography and his artistic work, the recent musicological literature do not really take in consideration Hans Pfitzner as a composer and theoretician of operas. His works for musical theatre and his theoretical writings reflect Pfitzner’s analysis of the artistic heritage of Richard Wagner. The analytical study on hand explores on the basis of Pfitzner’s theoretical writings his own idea of musical drama. It shows that the opposition of inspiration and reflection is the pivotal point in Pfitzner’s aesthetics of musical drama.


SWD-Schlagwörter: Musikästhetik , Musikalische Technik , Musiktheorie , Komposition <Musik> , Libretto , Oper , Komposition <Musik, Motiv>
Freie Schlagwörter (englisch): opera , musical drama , inspiration
Institut: Musikwissenschaftliches Seminar
Fakultät: Philosophische Fakultät I (bis Sept. 2002)
DDC-Sachgruppe: Musik
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Danuser, Hermann (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 05.07.1996
Erstellungsjahr: 1996
Publikationsdatum: 05.07.2007
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