Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation
Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-3131
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/313/
|
Untersucht wurden die Industriebauten der Mittelstädte Villingen und Schwenningen, einschließlich der Villen und Arbeiterwohnungen unter den Gesichtspunkten von Funktion und Repräsentation im Zeitraum bis 1945, unter besonderer Berücksichtigung der Gründerzeit.
Die Industriearchitektur im früh industrialisierten 'Musterländle' Baden geht unmittelbar aus der mittelständischen Hausindustrie hervor und ziert sich auch nach deren Ablösung mit Handwerkssymbolen, besonders in den Sparten, in denen die Industrialisierung tatsächlich mit einer Umstrukturierung ökonomischer Kompetenzen einhergeht (Lebensmittelindustrie).
Im württembergischen Schwenningen gibt vor allem die Uhrenindustrie Anlaß zu einer verspäteten, aber dafür umso intensiveren Industrialisierung mit vielen Neubauten aus der Epoche der Weimarer Republik. Hier werden nicht so sehr die alten Würdezeichen des zünftigen Handwerks beansprucht, als vielmehr die 'neuen' Gemeinschaftssymbole 'völkischer' Ideologie: das Bauernhaus oder der Industrietempel, was aber das Aufkommen neuer Formen (durchlaufendes Fensterband und Flachdach) nicht ausschließt. Andeutungsweise mitberücksichtigt wurden die verschiedenen Formen des Industriegedenkens im Zeichen einer Ideologie des 'neuen Mittelstandes'.
| SWD-Schlagwörter: | Architektur / Geschichte , Architektur / Soziologie | |
| Freie Schlagwörter (deutsch): | Industriearchitektur , Industriegeschichte , Fabrik , Villa , Arbeiterwohnungen | |
| Institut: | Kunstgeschichtliches Institut | |
| Fakultät: | Philosophische Fakultät I (bis Sept. 2002) | |
| DDC-Sachgruppe: | Architektur | |
| Dokumentart: | Dissertation | |
| Erstgutachter: | Hofstätter, Hans H. Prof. Dr. | |
| Sprache: | Deutsch | |
| Tag der mündlichen Prüfung: | 22.01.2001 | |
| Erstellungsjahr: | 2000 | |
| Publikationsdatum: | 23.01.2002 |