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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-36100
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/3610/


Hetterich, Antje

Die Menschen nicht um Gott betrügen : vom Mehrwert christlicher Umkehr angesichts postmoderner Bußfertigkeiten

Don't deprive people of God : the value added of christian conversion in the light of post-modern penitence

Dokument1.pdf (2.239 KB) (md5sum: d276cfedc2dcbf5e70ac83cfdbc95fb8)

Kurzfassung in Deutsch

Das Christentum steht in Europa vor der gewaltigen Aufgabe seiner zukunftsfähigen Erneuerung. Äußere und innere Umbrüche fordern die Kirche heraus, den Menschen von heute die Einladung einer „Umkehr zu Gott“ als den Weg zu einem erfüllten Leben neu zu erschließen. Hierzu möchte die vorliegende Arbeit einen Beitrag leisten.
Kapitel 1 schärft den Blick dafür, welche Sorgen und Hoffnungen dem Lebensgefühl und der Lebenseinstellung heutiger Menschen „postmoderne“ Züge geben und wie sich diese Phänomene als eine „Abkehr“ von Unheilvollem und als eine Art säkularer „Umkehr“ zu einem erträglicheren oder lebenswerteren Leben verstehen lassen. Welche Veränderungsimpulse finden sich in post-modernen Alltagsspuren, auf welche Sehnsucht antworten sie?
Kapitel 2 sucht eine biblisch-theologische Vergewisserung christlicher Umkehr und Buße, die sich von diesen Grundzügen postmoderner Bußfertigkeiten herausfordern lässt. Als Kontrapunkt zu einem nihilistischen Grundzug der Postmoderne wird das christliche Umkehrverständnis von seinen theologisch-christologischen Implikationen her entschlüsselt.
Auf der Grundlage einer gegenseitigen Herausforderung von Theologie und Postmoderne entwickelt Kapitel 3 Leitlinien einer Umkehr- und Bußpastoral, die in Anknüpfung und Widerspruch auf postmoderne Lebenseinstellungen Bezug nehmen.


Kurzfassung in Englisch

Christianity in Europe faces the huge task of constant renewal to be prepared for the future. External and internal upheavals challenge the church to offer people the conversion to God as a preferred mean to a satisfied life. The present dissertation wants to contribute to this issue.
Chapter 1 takes a look at the sorrows and hopes, which form the post-modern characteristics of people’s attitude towards life and their awareness of life in these days. How can these phenomena be interpreted as a turn away from evil and a secularistic turn to a better life worth living? Which impulses to change can be found in post-modern every-day life and to which yearning do they respond?
Chapter 2 explains the background of Christian conversion to God and penance in biblical theology, that can be challenged by the main features of postmodern penitence. As a counterpoint to the nihilistic character of postmodernism, the Christian understanding of conversion is based on its christological implications.
On the basis of mutual challenge of theology and post-modernism, chapter 3 develops guidelines to a pastoral care dealing with conversion, confession and penitence, which accounts for the postmodern attitudes towards life.


SWD-Schlagwörter: Katholische Kirche , Pastoraltheologie , Kirchliches Leben , Umkehr , Versöhnung , Postmoderne , Buße , Beichte
Freie Schlagwörter (deutsch): Bußpastoral
Freie Schlagwörter (englisch): penance , penitence , pastoral care , conversion , confession , reconciliation , post-modernism
Institut: Institut für Praktische Theologie
Fakultät: Theologische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Christliche Theologie, Christentum
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Windisch, Hubert (Prof. Dr.)
Quelle: -
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 05.10.2006
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 04.12.2007
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