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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-3787
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/378/


Berger, Christian

Atonalität und Tradition : Anton Weberns Vier Stücke für Geige und Klavier op. 7

Dokument1.pdf (339 KB) (md5sum: ca144cf9063e612f4885835de0c1696b)

Kurzfassung in Deutsch

Die frühe atonale Musik wurde von der Schönberg-Schule und den Komponisten der seriellen Musik der 1950er Jahre als Vorstufe der Zwölftonmusik dargestellt. Damit war der Blick auf den ursprünlichen Zusammenhang von Ausdruck und Struktur in diesen Stücken versperrt. Dabei ging Webern in op.7, 1 bewußt auf die expressive Tradition der Chromatik insbesondere in Wagners Tristan und Isolde zurück. Chromatik wird ihm ein struktureller Ausgangspunkt, von dem aus er die eigene, neue Sprachfähigkeit seiner Musik entwickelt.


Kurzfassung in Englisch

Early-20th-c. atonal music has been represented by the Schoenberg school and the composers of serial music in the 1950s (Boulez and Stockhausen) as the preliminary stage of composing with 12 tones. In the process, the original way of dealing with the factors of expression and structure fell out of view. In op. 7, no. 1, however, Werben consciously went back to chromaticism in the Western tradition of expressive music, especially to Wagner's Tristan and Isolde. Chromaticism becomes the sign that points to a common structural concept, by means of which atonal music develops ist own, new ability to speak.


SWD-Schlagwörter: Webern, Anton von / Stücke, Violine Klavier op. 7
Institut: Musikwissenschaftliches Seminar
DDC-Sachgruppe: Musik
Dokumentart: Aufsatz
Quelle: Archiv für Musikwissenschaft 53 (1996), S. 183-193
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1996
Publikationsdatum: 15.04.2002
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