Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation
Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-48
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/4/
|
Anfang der 1960er Jahre hat die sog. Entwicklungsgruppe 5 der Ulmer Hochschule für Gestaltung unter der Leitung von Otl Aicher das Erscheinungsbild der Deutschen Lufthansa renoviert. Aicher war Mitbegründer und zeitweiliger Leiter der HfG Ulm. Die HfG selbst war ein Nachkriegsereignis, dessen Gestaltungsmoral sich aus zwei Quellen speiste: dem politischen Widerstand gegen den Hitler-Faschismus und der Neubesinnung auf eine Entwurfsmethode, der gemäß die Form nur eine Folge der zu ermittelnden Produktfunktion ist. Als die Antithese ihrer Bemühungen hatten die Ulmer den deutschen Nierentisch und das von dem amerikanischen Produktdesigner Raymond Loewy propagierte Styling ausgemacht.
Die vorliegende Untersuchung versucht den Gründen für den Umbruch im visuellen Erscheinungsbild der Deutschen Lufthansa zwischen den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts auf die Spur zu kommen. Darüber hinaus erweist sich dieser Fall als eine Frühform von Identitätsmanagement und Corporate design.
| SWD-Schlagwörter: | Visuelle Kommunikation , Design , Graphikdesign , Corporate design , Corporate identity | |
| Freie Schlagwörter (deutsch): | Otl Aicher , HfG Ulm , Deutsche Lufthansa , Funktionalismus <Kunst> | |
| Freie Schlagwörter (englisch): | form follows function , less is more | |
| Institut: | Kunstgeschichtliches Institut | |
| Fakultät: | Philosophische Fakultät I (bis Sept. 2002) | |
| DDC-Sachgruppe: | Zeichnung, Kunsthandwerk | |
| Dokumentart: | Dissertation | |
| Erstgutachter: | Prof. B. Schlink | |
| Sprache: | Deutsch | |
| Tag der mündlichen Prüfung: | 09.11.1998 | |
| Erstellungsjahr: | 1998 | |
| Publikationsdatum: | 23.09.1999 |