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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-4295
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/429/


Klein, Christian

Die monetäre Bewertung der Walderholung mittels der contingent-valuation-method

The monetary valuation of outdoor recreation benefits by using the contingent-valuation-method

Dokument1.pdf (1.062 KB) (md5sum: bfde58be07a6b17fad79b588cf9e7d8d)

Kurzfassung in Deutsch

Die Ertragskrise der Forstwirtschaft wirkt indirekt auf das Erholungsangebot des Waldes. Erholungsleistungen, die früher problemlos aus erwirtschafteten Überschüssen bereitgestellt werden konnten, werden in jüngerer Zeit mehr und mehr hinterfragt: Es ist daher naheliegend und von Interesse, diese Leistungen zu bewerten. Die Contingent-Valuation-Method ist eine Methode den Wert der Walderholung monetär zu quantifizieren. Es existieren zu dieser Thematik bereits viele methodentheoretische Veröffentlichungen, welche die Verwendbarkeit der Contingent-Valuation-Method zur Ermittlung von Erholungswerten zu belegen versuchen. Daneben liegen nicht wenige methodenkritische Studien vor, die die Validität der ermittelten Ergebnisse kritisch hinterfragen. Auffällig ist jedoch die fehlende Verwendung von Erholungswerten bei Entscheidungen, die von methodentheoretischen Veröffentlichungen als besonders geeignet für eine Verbesserung ihrer Entscheidungsgrundlagen erachtet werden.
Die Veröffentlichung hinterfragt, die Praxis der monetären Bewertung der Walderholung. Anhand von Fallbeispielen wird die Verwendungsfähigkeit der Contingent-Valuation-Method zur Ermittlung von Erholungswerten des Waldes überprüft.
Als wesentliche Ergebnisse bleiben deutliche Fragezeichen hinter Begriffen wie 'wahre Zahlungsbereitschaft' oder 'Gesamterholungswert des Waldes.' Sie stellen theoretische Konstrukte dar, deren Eingängigkeit dazu verführt, sie für problemlos ermittelbar zu halten und dementsprechend mit ihnen zu operieren. Die Kernaussage der Veröffentlichung besteht darin, hier wesentlich vorsichtiger zu agieren und von Fall zu Fall von spezifischen Zahlungsbereitschaften bzw. Erholungs-werten zu sprechen. Der Bewertungsprozeß zur Ermittlung monetärer Erholungswerte ist stets nach dem spezifischen Bewertungsobjekt, dem speziellen Bewertungsanlaß, der konkret beabsichtigten Wertverwendung und den immer spezifischen wertrelevanten Eigenschaften des Erholungsobjektes Wald zu gestalten.


SWD-Schlagwörter: Contingent valuation , Kritik , Waldbesucher , Erholung , Monetäre Bewertung
Freie Schlagwörter (deutsch): Verzerrungsfaktoren , Vier-Phasen-Konzept , Kardinal-Ordinal-Problem , Bewertungsanlässe , Walderholung
Freie Schlagwörter (englisch): bias , value , critical assessment , contingent-valuation-method
CCS Klassifikation B.6.3 , E.1 , D.4.2
Institut: Institut für Forstökonomie
Fakultät: Forstwissenschaftliche Fakultät (bis Sept. 2002)
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Oesten, Gerhard (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 17.01.2002
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 03.06.2002
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