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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-46684
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/4668/


Küster, Konrad

"Wolbestimmete Musica … nach Davids Manier und Gebrauch" : eine Altenbrucher Trauerpredigt von 1653 als Schlüssel zu norddeutscher Musikkultur

"Well-ordered music - following David's manner and practice" : a funeral sermon from Altenbruch (1653) as a key to North-German music

Dokument1.pdf (3.190 KB) (zu veröffentlichender Text) (md5sum: e80ea4c37b33cad8591c25a09c6130fe)

Kurzfassung in Deutsch

Die Trauerpredigt des Pastors Joseph Pipping auf den Altenbrucher Lehrer, Musiker und Juristen Johannes Hoch handelt vom dauernden Lob Gottes, das im Himmel grundsätzlich musiziert werde und auf Erden musikalisch vorweggenommen werden müsse. Um zu verdeutlichen, welche Potentiale dies hat, schildert er drei Kompositionen als beispielhafte Werke (von Heinrich Grimm, Thomas Selle und Andreas Hammerschmidt). Damit, zugleich mit vielen Hintergrundinformationen, liefert Pipping einen idealen Zugang zur Musikauffassung des norddeutschen orthodoxen Luthertums. Die Predigt ist unter anderem vier Hofbesitzern gewidmet, die als Adjuvanten bezeichnet werden; dies, zugleich deren Profile als historische Persönlichkeiten, öffnet den Blick auf das System einer norddeutschen Adjuvantenkultur: auf ein Musizieren von Amateurvirtuosen im Gottesdienst, wie es bislang als Paradigma mitteldeutscher Musikpraxis galt.


SWD-Schlagwörter: Norddeutschland , Lutherische Orthodoxie , Musikleben , Geschichte 1653 , Land Hadeln , Orgel , Praetorius, Michael , Selle, Thomas
Freie Schlagwörter (deutsch): Adjuvanten , Küstenmarschen
Institut: Musikwissenschaftliches Seminar
DDC-Sachgruppe: Musik
Dokumentart: Aufsatz
Quelle: Stader Jahrbuch 2007 (= Stader Archiv, N.F. 97), S. 55 - 92
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 14.03.2008
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