Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Eingang zum Volltext

Lizenz

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-52784
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5278/


Graf, Klaus

Reich und Land in der südwestdeutschen Historiographie um 1500

Dokument1.pdf (2.331 KB) (md5sum: 445bd454c95e429992b6b4946cd059a2)

Kurzfassung in Deutsch

Der Aufsatz verdeutlicht am Beispiel der am Ende des 15. Jahrhunderts entstandenen historiographischen Werke des Gallus Öhem (ungedruckte Reichschronik in Wien Cod. 2927), des sogenannten Thomas Lirer (Schwäbische Chronik) und des Ulmer Dominikaners Felix Fabri (lateinische Beschreibung Schwabens), dass es damals eine reichsgeschichtlich akzentuierte Landesgeschichtsschreibung von beträchtlichem historiographischem Gewicht gab, die nicht Territorialgeschichtsschreibung war, sondern dem Land Schwaben galt. Schwaben konnte damals als Grundwert begriffen werden, der sich in den Augen der Zeitgenossen als Bindeglied zwischen rechtlicher Verfassung und Sprache, zwischen personaler und kollektiver Identität empfahl.


SWD-Schlagwörter: Geschichtsschreibung , Lirer, Thomas / Schwäbische Chronik , Fabri, Felix , Oheim, Gallus , Humanismus , Schwaben
Freie Schlagwörter (deutsch): Landesbewußtsein
Institut: Historisches Seminar
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Aufsatz
Quelle: Deutsche Landesgeschichtsschreibung im Zeichen des Humanismus, hrsg. von Franz Brendle ..., 2001, S. 201-211
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 12.06.2008
Bemerkung: PDF mit leicht korrigierter OCR.
Indexliste