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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-53218
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5321/


Mülhaupt, Rolf (Red.) ; Meisen, Stefanie (Red.) ; Falk, Leonhard (Redl.)
Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Liehr, Andreas W. (Bibliographie)

Jahresbericht 2007 / Freiburger Materialforschungszentrum

Dokument1.pdf (44.036 KB) (md5sum: d797d70bf40129e5a36f34d2b87927d7)

Kurzfassung in Deutsch

Die Bildungen neuer Zentren, die Förderung von Exzellenzclustern und die Ausschreibung von Spitzenclustern zeigen, dass die Forschung im Verbund als
die Möglichkeit angesehen wird, schnell und kompetent Lösungen in den Bereichen unterschiedlichster Themenfeldern zu finden. Schon im Jahr 1989 war dies die Vision der Gründer des Freiburger Materialforschungszentrums. Mitglieder aus den Fakultäten Physik, Chemie und Geowissenschaften begannen gemeinsam an Lösungen in nebeneinander existierenden Projektgruppen zu arbeiten. Seit dieser Zeit betreibt das FMF als ein wissenschaftliches Zentrum der Universität Freiburg erfolgreich fach- und fakultätsübergreifend anwendungsnahe Grundlagen- und zielorientierte Auftragsforschung im Bereich neuer Materialien und materialbezogener Technologien. Dabei müssen die Entwicklungen eng aufeinander
abgestimmt werden, um immer wieder weitgreifende, ausgesprochen spannende und für Wissenschaft und Anwendung höchst relevante Ziele erreichen zu können.

Ziel ist es stets aktuell zu sein, flexibel reagieren zu können und somit dem Wandel der Zeit folgen zu können. Aus diesem Grunde wurden die Mitgliederstrukturen immer wieder neu formiert. Mit den Fakultäten Angewandte Wissenschaften, Biologie und Medizin sind in den letzten Jahren neue Partner hinzugekommen, die dazu beitragen, dass die Vision des FMF gewahrt bleibt. Mit den unterschiedlichsten Projektgruppen, neu angelegten Foren (Freiburger Material- und Medizinforum FM&M und Bionik) sowie den Servicegruppen ist das FMF eine Plattform für Kooperationen mit weiteren Instituten der Universität, den in Freiburg ansässigen Fraunhofer Instituten, den regionalen EUCOR-Universitäten und der Wirtschaft.

Studenten/innen und Doktoranden/innen lernen hier frühzeitig qualitativ und quantitativ anspruchsvolle Methoden der interdisziplinären Materialforschung
kennen. Das FMF betreute 2007 219 Mitarbeiter, davon 118 Doktoranden/innen. Dies wurde durch 19 aktive wissenschaftliche Mitglieder (4 assoziierte) ermöglicht, die auf den sechs definierten Themenfeldern des FMF tätig sind.

Die Infrastruktur des FMF erlaubt es, Untersuchungen aus sehr unterschiedlichen Fachgebieten zu vernetzen und somit immer wieder neue Wege einzuschlagen. Ein intensiver und permanenter Austausch unter den verschiedenartigen Fachrichtungen führt dazu, dass übergeordnete Themen mit hohem Anwendungsbezug
angegangen werden und Innovationen entstehen, die in der internationalen Forschungslandschaft große Anerkennung finden. Die DFG bescheinigt in ihrem Gutachten den beteiligten Mitgliedern aus der Mikrosystemtechnik, der Polymerchemie und der Neurobiologie exzellente Forschung.

Für den Erfolg der Projektgruppen sind die Leistungen der Servicegruppen unverzichtbar. Neueste Charakterisierungsverfahren, spezielle Methoden in der Oberflächenanalytik, patentierte Prozesse in der Reinraumtechnologie und der Polymerverarbeitung, speziell entwickelte Syntheseverfahren, sowie
Dienstleistungen im Bereich der Wissenschaftlichen Informationsverarbeitung unterstützen die einzelnen Projektgruppen wegweisend in ihrer Arbeit.

Die Stichworte des letzten Jahres sind Funktionale Materialien, Bioinspirierte Systeme, Medical Detector und alternative Energiesysteme. Aktuelle Themen, die wie immer den Wandel der Zeit wiederspiegeln. Der Erhalt von Gesundheit und Natur, aber auch die Vereinfachung von Aufgaben im Alltag und damit der Gewinn von Lebensqualität sind für alle von großer Bedeutung. Hier konnte die Forschung wichtige Impulse setzen und Anstöße für weitere Entwicklungen geben.

Sich als Ideengenerator zu verstehen, weitgreifende, relevante Fragestellungen in fachübergreifende Forschung umzusetzen und gemeinsame Zielsetzungen in neue Entwicklungsschübe zu verwandeln, das sind die Aufgaben, denen sich ein Projektleiter stellen muss. Untersuchungen in den unterschiedlichsten
Fachgebieten durchzuführen, Technik, Naturwissenschaft, Biowissenschaft und Medizin zu verbinden und neue Wege einzuschlagen, um Probleme zu lösen, das sind die Aufgaben unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Wie dieser Bericht zeigt wurde beides mit großem Interesse und viel Ideenreichtum umgesetzt. Anerkennung und Lob für alle, die daran mitgewirkt haben.


SWD-Schlagwörter: Datenanalyse , Dienstleistung , Energie , Nanotechnologie
Freie Schlagwörter (deutsch): Materialforschung , Makromolekulare Chemie , Polymerverarbeitung , Oberflächenanalyse , Detektortechnologie
Institut: Freiburger Materialforschungszentrum
DDC-Sachgruppe: Technik
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Jahresbericht / Freiburger Materialforschungszentrum
Band Nummer: 2007
Sprache: Mehrsprachig
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 19.06.2008
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