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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-5460
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/546/


Berger, Christian

Harmonik und Formbildung im 17. Jahrhundert : Bibers Violinsonate Nr. 6 von 1681

Dokument1.pdf (342 KB) (md5sum: 9ae4ae8e9895ad8ac67c80c461f939c9)

Kurzfassung in Deutsch

Die Formbildung der Sonaten des 17. Jahrhunderts orientiert sich deutlich an den Baßmodellen der Tanzmusik aus der Zeit um 1600. Sie garantierten dem Komponistne ein Höchstmaß an innerer Geschlossenheit, die sich mit einer ungewöhnlich großen harmonischen Freiheit und Offenheit verbinden ließ. Eine solche Formbildung, bei der noch das Denken in modalen Klangbereichen spürbar ist, verweist auf Traditionen der Formbildung, die mit dem Erfolg des Corellischen Modells, das sich während Bibers Wirkungszeit durchsetzte, abgeschnitten wurden.


SWD-Schlagwörter: Biber, Heinrich Ignaz Franz , Violinsonate
Institut: Musikwissenschaftliches Seminar
DDC-Sachgruppe: Musik
Dokumentart: Aufsatz
Quelle: Heinrich Ignaz Franz Biber. Kirchen- und Instrumentalmusik ( = Veröffentlichungen zur Salzburger Musikgeschichte 6), hrsg. v. G. Walterskirchen, Salzburg 1997, S. 71-83
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1997
Publikationsdatum: 25.10.2002
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