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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-5513
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/551/


Berger, Christian

Die Lust an der Form, oder: Warum ist Haydns Streichquartett op. 33,5 'klassisch'?

Dokument1.pdf (333 KB) (md5sum: 4e929acce67e68cfdbd7264590fdc23b)

Kurzfassung in Deutsch

In einer Analyse der Exposition von Haydns Streichquartett op. 33,5 wird der „Überschuß“ herausgearbeitet, der mit dem aufklärerischen Topos des vernünftigen Gesprächs nicht mehr zu erfassen ist. Erst bei E.T.A.Hoffmann findet sich ein ästhetischer Ansatz, der Konzeptionen aus Kants Kritik der Urteilskraft aufnimmt. Danach werden in der Analyse diejenigen Strukturen herausgearbeitet, die das freie Spiel der Vorstellungskräfte beim Hörer in Gang setzen, ohne auf einen Begriff zu zielen und somit „die Zweckmäßigkeit der Form nach” darstellen. Unter diesen Voraussetzungen lassen sich Haydns Streichquartette als „klassische” Stücke darstellen, nämlich als Muster oder besser: Ansporn für die Nachahmung.


SWD-Schlagwörter: Haydn, Joseph / Quartett, Violine 1/2 Viola Violoncello H 3, 41
Institut: Musikwissenschaftliches Seminar
DDC-Sachgruppe: Musik
Dokumentart: Aufsatz
Quelle: Rezeption als Innovation. Untersuchungen zu einem Grundmodell der europäischen Kompositionsgeschichte. Festschrift für Friedhelm Krummacher zum 65. Geburtstag, hrsg. von Bernd Sponheuer u.a. (= Kieler Schriften zur Musikwissenschaft 46), Kassel 2001, S. 121-134
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 25.10.2002
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