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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-5530
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/553/


Berger, Christian

«Encore!… Encore, et pour toujours!… » : die Rolle der idée fixe in Hector Berlioz‘ Lélio ou le Retour à la vie

Dokument1.pdf (520 KB) (md5sum: f1cbf458cd9e3ba51d9dca6e8898462a)

Kurzfassung in Deutsch

Der Mélologue war in einer Zeit entstanden, als Berlioz sich zugleich intensiv mit der Überarbeitung der Symphonie fantastique beschäftigte. Auch noch die Revision, die Berlioz in den 1850er Jahren unternahm, verdeutlicht das Bemühen um eine musikalische Vereinheitlichung des Mélologues. Mangels einer thematischen Verbindung unter den musikalisch wie auch inhaltlich so disparaten Stücken knüpft Berlioz aus kleinen Floskel ein dichtes strukturelles Beziehungsnetz, das über die so disparat wirkende Ebene des von Rudolph Réti so genannten „outer layer“ hinaus und damit auch über die Ebene des programmatischen Monologtextes hinaus die einzelnen Stücke musikalisch eng miteinander verklammert. So verweist der am Ende des 5. Stückes La harpe éolienne – Souvenirs wieder zur Septime g umgebogene Leitton gis, der die Harmonik dem Einfluß der Melodik entieht, auf ihre eigenen Strukturprinzipien, die auf einer bestimmten, zu Beginn des 5. und im 4. Stück, dem Chant de bonheur exponierten Klangverbindung aufbaut.


SWD-Schlagwörter: Berlioz, Hector / Lélio
Institut: Musikwissenschaftliches Seminar
DDC-Sachgruppe: Musik
Dokumentart: Aufsatz
Quelle: Traditionen - Neuansätze. Für Amalie Amalie Abert (1906-1996), hrsg. v. K. Hortschanksy, Tutzing 1997, S. 75-94
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1997
Publikationsdatum: 25.10.2002
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