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URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-55853
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Graf, Klaus

Das Salvatorbrünnlein : eine bislang unbekannte Gmünder "Sage" aus der Sammlung des Stuttgarter Gymnasialprofessors Albert Schott d. J. (1809-1847)

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Kurzfassung in Deutsch

Der Beitrag skizziert zunächst die Geschichte der Schwäbisch Gmünder Wallfahrtskultstätte St. Salvator. Diese wird hypothetisch mit einer sonst nicht unterzubringenden Wolfgangskapelle identifiziert, die im frühen 16. Jahrhundert belegt ist. Das außergewöhnliche Heiligtum forderte - gleichsam als "Erzähl-Mal" - Geschichten und Erzählungen heraus. Aus der ungedruckten Sagensammlung Albert Schotts des Jüngeren (Württembergische Landesbibliothek Stuttgart Cod. poet. et phil. qt. 134) wird eine von einem Schüler Übelen 1847 aufgezeichnete Geschichte über eine Quell-Nixe im Salvatorbrünnlein abgedruckt, an deren Authentizität als echte "Volkssage" erhebliche Zweifel bestehen. Abschließend wird ein Blick auf die Gmünder Sagenproduktion im 19. Jahrhundert geworfen. Vor allem die sich an die Johanniskirche knüpfende Ringsage war populär.

SWD-Schlagwörter: Nixe , Sage , Schwäbisch Gmünd
Institut: Historisches Seminar
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Aufsatz
Quelle: Einhorn-Jahrbuch Schwäbisch Gmünd 1995, S. 109-118
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1995
Publikationsdatum: 30.07.2008
Bemerkung: PDF mit leicht korrigierter OCR. Zur methodischen Problematik siehe auch den Aufsatz über Schwabensagen, 2007 http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/3459/
 
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