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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-566
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/56/
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Infektionen sind ein grosses Problem bei orthopädischen Operationen am Knie, mit zum Teil katastrophalen Folgen für den Patienten. Diese Arbeit beschreibt zuerst verschiedene Methoden der Infektionsprophylaxe und fokusiert auf ein neues Prinzip der Antibiotikaprophylaxe, die intravenöse regionale Antibiotikaprophylaxe (IRAP).
Bei der IRAP wird die aus operativen Gründen angelegte Blutleere dazu verwendet, regional eine lokal gut verträgliches Antibiotikum zu injizieren. Hierzu wird Netilmicin verwendet, mit dem zur Therapie unter ähnlichen Bedingungen bereits Erfahrung besteht.
Diese Arbeit beschreibt die Entstehung und Durchführung der IRAP. Durch die Analyse von Gewebe- und Blutproben konnten hohe lokale Gewebespiegel des verwendeten Aminoglykosides Netilmicin nachgewiesen werden. Die Ergebnisse unserer Arbeit werden mit denen anderer Autoren verglichen.
Diese Arbeit gibt Grund zur Hoffnung, dass mit der IRAP eine neue effektive, günstige und gut verträgliche Art der Antibiotikaprophylaxe bei operativen Eingriffen, die unter Blutleere stattfinden, zur Verfügung steht.
| SWD-Schlagwörter: | Kniegelenkprothese , Wundinfektion | |
| Freie Schlagwörter (deutsch): | Antibiotikaprophylaxe , Kniegelenksersatz , Aminoglykoside , IRAP | |
| Institut: | Chirurgische Univ.-Klinik | |
| Fakultät: | Medizinische Fakultät / Universitätsklinikum (bis Sept. 2002) | |
| DDC-Sachgruppe: | Medizin und Gesundheit | |
| Dokumentart: | Dissertation | |
| Erstgutachter: | Prof. Dr. H.R. Henche | |
| Sprache: | Deutsch | |
| Tag der mündlichen Prüfung: | 01.01.1970 | |
| Erstellungsjahr: | 2000 | |
| Publikationsdatum: | 30.05.2000 |