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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-58912 URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5891/ Reisert, Marco
Group integration techniques in pattern analysis : a kernel viewGruppen Integration Techniken in der Muster Analyse : eine Kern-Sicht
Kurzfassung in DeutschDiese Dissertation beschäftigt sich mit einer bestimmtenArt von a-priori Wissen: wir nehmen an, dass die Daten ihre Bedeutung unter bestimmten Transformationen nicht ändern, dass heißt, der Mustererkennungsprozeß ist 'invariant' unter diesen Transformationen. In der statistischen Mustererkennung sind die Daten typischerweise in vektorieller Form gegeben. In dieser Arbeit nehmen wir an, dass diese vektoriellen Daten von linearen, invertierbaren Transformationen verändert werden. Als Beispiel ist die Verschiebung oder Rotation des betrachteten Objektes zu nennen. Typischerweise kann der Erkennungsprozeß als eine Klassifikations- oder Regressionsfunktion ausgedrückt werden, dabei basiert das Argument dieser Funktion auf den zuvor erwähnten vektoriellen Daten. Kernbasierte Modelle dieser Funktionen kamen Mitte der 90er Jahren auf. Dieser neue Ansatz ermöglichte es Forschern, nichtlineare Beziehungen mit einer Effektivität zu analysieren, die bis dahin lediglich linearen Algorithmen vorbehalten war. Sowohl vom Gesichtspunkt der Berechenbarkeit als auch von einem konzeptuell, mathematischen Punkt aus, sind die kernbasierten Algorithmen sowohl effizient als auch wohlfundiert, wobei sie nicht unter den typischen Problemen nichtlinearer Algorithmen leiden, wie zum Beispiel das Steckenbleiben in lokalen Minimas oder dem sogenannten 'overfitting'. In dieser Arbeit werden wir die konzeptuelle Einfachheit der kernbasierten Modelle nutzen, um ein theoretisch wohlfundiertes Rahmenwerk des Invarianzbegriffs in der Musteranalyse aufzustellen. Die lineare Natur wird uns helfen, auf überraschend einfache Weise Optimalitätsaussagen zu treffen. Diese sind eng verwandt sind mit dem Prinzip der Gruppenintegration, welche seine Ursprünge in der klassischen Invariantentheorie hat. In Zusammenhang mit der Mustererkennung hat die Gruppenintegration von Anfang an eine zentrale Rolle gespielt, wenn sie auch in vielen Fällen eher implizit genutzt wurde. Diese Arbeit lässt sich in einen theoretischen und praktischen Teil gliedern. In der Theorie stellen wir das zuvor erwähnte Rahmenwerk auf, welches die Invariantentheorie mit den kernbasierten Methoden verknüpft. Die Betrachtungen schließen eine präzise Formulierung des Invarianzbegriffs und seine Erscheinungsform in kernbasierten Räumen mit ein. Als ein Hauptresultat ist das 'Representer Theorem' zu sehen, welches zeigt, dass jede Lösung eines bestimmen invarianten Lernproblems sich mit Gruppenintegration lösen lässt. Desweiteren stellen wir die Charakterisierung und Interpretation der auftretenden Kerne vor und zeigen Verbindungen zu verwandten Theorien auf, wie zum Beispiel der Volterra Theorie. Der praktische Teil beschäftigt sich auf der einen Seite mit der Merkmalsextraktion und auf der anderen Seite mit den Kernmaschinen selbst. Wir stellen Merkmale vor, welche auf Gruppenintegration basieren und wenden diese auf zwei Klassifikationsaufgaben an, der Klassifikation von Oberflächenmodellen und der Klassifikation von Proteinstrukturen. Auf der anderen Seite präsentieren wir ein Konzept zur Objektdetektion, welches auf der Idee der verallgemeinerten Hough Transformation basiert. Hierbei modellieren wir das Funktional, welches ein lokales Bildstück auf eine örtliche Wahrscheinlichkeitsverteilung abbildet, mittels einer Kernmaschine.
Kurzfassung in EnglischPattern analysis deals with the problem of characterizing and analyzing relations in datain an automated way. A quite important issue during the design process of such algorithms is the incorporation of prior knownledge; knowledge that is related to all information about the problem available in addition to the training data. This thesis is about a certain kind of prior knowledge: we assume to know that the data does not change its meaning under certain transformations, that is, the pattern recognition process has to be 'invariant' under these transformations. In statistical pattern recognition the data is typically given in vectorial form. In this work we assume that the transformations affect this vectorial data just by a linear group-like transformation. This comprises, for example, translations or rotations of the object under consideration. Typically, the recognition process can be expressed as classification or regression functions based on the before mentioned vectorial data. Kernel-based models of these functions arose in the mid-1990s. This new approach enabled researchers to analyze non-linear relations with the effectiveness that have been previously reserved for linear algorithms. From a computational and a conceptual, mathematical point of view the kernel-based pattern analysis algorithms are as efficient and as well founded as linear ones, whereas problems like local minima and overfitting that were typical of previous non-linear methods have been overcome. In this work we will use the conceptual ease of kernel-based models to build a theoretical well-founded framework of invariance in pattern analysis. The linear nature will help us to provide, in a surprisingly simple way, optimality statements that are closely related with the principle of group integration having its origin in classical invariant theory. In the context of pattern recognition group integration has been playing a major role from the beginning while in most cases the use is rather implicit. This work is divided into a theoretical and a practical part. In the theoretical part we establish the beforementioned framework that connects invariance theory with kernel-based methods. The considerations include a precise formulation of the notion of invariance and its manifestation in kernel spaces. As a main result a representer theorem is proven, showing that any solution of a learning problem with certain invariance constraints makes use of the principle of group integration. Furthermore, we provide characterizations and interpretations of the occurring kernels, we mention kernels with different concepts of invariance and show connections to related work like Volterra theory. The practical part concerns on the one hand the feature extraction process and on the other hand the kernel framework itself. We propose features that are based on group integration and evaluate them with two classification tasks, classification of surface models and protein structures. Secondly, we propose a rotation-invariant object detection concept based on the generalized Hough transform. Thereby, we model the mapping from the local appearance patches onto the spatial probability density by a kernel machine.
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