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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-6004
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/600/


Möller, Gabriele

Therapeutische Möglichkeiten bei Alzheimer Demenz

Dokument1.pdf (1.083 KB) (md5sum: d108fe60039da1d1c35d87af78a97b88)

Kurzfassung in Deutsch

Die Ursache der Alzheimer Demenz konnte bisher nicht geklärt werden. Eine kausale Therapie mit dem Ziel der Heilung ist somit z.Z. nicht
absehbar. Da auch durch verschiedene medikamentöse Therapien die Erkrankung letztendlich nicht aufgehalten werden kann, liegt ein weiterer Schwerpunkt der Behandlung auf nichtmedikamentösen Therapiemethoden, die in Form von aktivierenden Maßnahmen bei einer Alzheimer Demenz eingesetzt werden. Das übergeordnete Ziel der unterschiedlichen Therapieansätze ist es, die
Alltagskompetenz der Patienten durch eine möglichst selbständige Lebensführung zu unterstützen und damit auch die Lebensqualität der Patienten zu erhalten. Eine für Patienten mit einer Alzheimer Demenz angebotene nichtmedikamentöse Therapiemethode ist das integrative/interaktive Hirnleistungstrainings IHT.
Die Evaluation des integrativen/interaktiven Hirnleistungstrainings IHT. ist Inhalt dieser Studie. Da sich Patienten mit einer Alzheimer Demenz durch einen Abbau der allgemeinen kognitiven Leistungsfähigkeit auszeichnen, liegt ein Schwerpunkt der Evaluation auf der Überprüfung des kognitiven Leistungsbereichs. Um auch eine Übertragung auf das Alltagsverhalten
evaluieren zu können, wurden zudem ein Test zur Vorhersage von Alltagsfähigkeit sowie verschiedenen Beurteilungsskalen zum Alltagsverhalten durchgeführt. Ergänzt wurde dies durch eine Beurteilung zur Veränderung der Lebensqualität der teilnehmenden Personen. Als vierte Säule wird die Entwicklung der Sprachverarbeitung in die Effektivitätsbeurteilung integriert. Sprachliche Beeinträchtigungen gelten als eine der auffälligsten Folgen einer Alzheimer Erkrankung. Gerade aus Studien zur Lebensqualität weiß man, dass die zusehends eingeschränkten Kommunikationsfähigkeiten sowohl die Patienten als auch betreuende Angehörigen belasten.


SWD-Schlagwörter: Demenz , Alzheimer , Evaluation
Freie Schlagwörter (deutsch): Hirnleistungstraining, IHT
Institut: Dt. Sem. 1 Inst. f. Deutsche Sprache u. Ält. Lit.
Fakultät: Philosophische Fakultät III (bis Sept. 2002)
DDC-Sachgruppe: Medizin und Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Schecker, Michael (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 24.01.2002
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 19.12.2002
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