Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Eingang zum Volltext

Lizenz

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-69025
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/6902/


Murphy, Michael

Globalization as a tool to protect nation-state sovereignty : a conceptual examination of nation-state export culture and public diplomacy

Globalisierung als Werkzeug um die nationalstaatliche Souveränität zu schützen : eine konzeptionelle Analyse nationalstaatlicher Export Culture und politischer Öffentlichkeitsarbeit

Dokument1.pdf (2.441 KB) (md5sum: 1cf64fb22b1b4d4d0c83b730f09728f4)

Kurzfassung in Deutsch

Die Auswirkungen der modernen Globalisierung haben starken Einfluss auf die Rolle eines Nationalstaates und drohen seine Bedeutung zu reduzieren. Globalisierung ist gekennzeichnet durch ein hohes Maß an technologischen Innovationen und einem starkem Fokus auf einem neo-liberalen Wirtschaftssystem und hat zur Folge, dass die Souveränität des Nationalstaates abnimmt und gleichzeitig seine Abhängigkeit von Unternehmen wächst. Der Stellenwert des Nationalstaates wird reduziert. Als eine Folge dieser Reduzierung verliert auch seine Identität an Anerkennung. Dennoch muss die Identität und damit der Einfluss des Nationalstaates gewährleistet sein, damit der Staat seine Bürger schützen kann.

In dieser Dissertation wird vom Herkunftslandprinzip ausgegangen, dem sog. Country of Origin Effect, und versucht eine neuartige Kampagne im Rahmen der sog. Public Diplomacy zu entwickeln, um die nationalstaatliche Identität zu stärken. Hierbei wird angenommen, dass die heutige Globalisierung als Werkzeug zur Stärkung des Images eines Nationalstaates genutzt werden kann, indem ein bestimmter Teil der Nationalstaatskultur, die sog. “Nation State Export Culture” oder “NSEC”, den jeweiligen weltweiten Zielgruppen nahegebracht wird.

Diese Hypothese wird durch eine qualitative Untersuchung geprüft. Die Analyse geht von der Annahme aus, dass die Staatssouveränität geschwächt ist und ein Bedarf nach einer NSEC-Kampagne zur Stärkung der Identität des Nationalstaates besteht. Um eine NSEC implementieren zu können wurden die Erfolgsbedingungen vergangener US-amerikanischer, britischer und neuseeländischer Kampagnen der sog. Public Diplomacy analysiert. Diese Fallbeispiele zeigen nicht nur die variierenden Kompetenz verschiedener Nationalstaaten, politische Öffentlichkeitskampagnen durchführen zu können, sondern zeigen auch verschiedene Vorgehensweisen auf, die dabei genutzt oder vermieden werden sollten.

Das Ergebnis der gesamten Untersuchung, dass einerseits eine NSEC-Kampagne essentiell für den Erhalt einer nationalstaatlichen Identität ist, jedoch andererseits zeigen die Einzelergebnisse der Analyse der Fallbeispiele das bestimmte Faktoren beachtet werden müssen, um eine NSEC Kampagne erfolgreich durchzuführen.


Kurzfassung in Englisch

Contemporary globalization threatens the role of the nation-state. In particular, contemporary globalization, characterized by an increase in technological innovation and a focus on neo-liberal economics, has reduced state sovereignty and increased nation-state dependency on corporations. Subsequently, as the importance of the nation-state is reduced, its identity is less recognized. However, the identity of the nation-state must be acknowledged in order for the state to protect its citizens.

Concentrating upon the country of origin effect, this dissertation conceptualizes a new public diplomacy campaign to protect nation-state identity. It is hypothesized that contemporary globalization can be used as a tool to promote the nation-state identity by conveying a particular section of nation-state culture through exportation, namely the nation-state export culture (NSEC) to global audiences.

A qualitative investigation conducted into the hypothesis recognizes the weakening state sovereignty and the need for a NSEC campaign to protect nation-state identity. To ensure successful NSEC implementation, analyses are made of prior United States, British and New Zealand public diplomacy campaigns. These case studies not only assess the varying ability for different nation-states to undertake public diplomacy, but also discover different modus operandi to be utilized or avoided.

The analysis concludes that while a NSEC campaign is essential for the protection of the nation-state identity, the case study findings must be recognized in order for the NSEC campaign to be successful.


SWD-Schlagwörter: Globalisierung , Protektionismus
Freie Schlagwörter (deutsch): Country of Origin Effect , Globalisierung , Nation-State Export Culture , Protektionismus , politische Öffentlichkeitsdiplomatie
Freie Schlagwörter (englisch): Country of Origin Effect , Globalization , Nation-State Export Culture , Protectionism , Public Diplomacy
Institut: Institut für Soziologie
Fakultät: Philosophische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Schwengel, Hermann (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 17.07.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 12.10.2009
Indexliste