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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-7009
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/700/


Warzecha, Andreas

Stellenwert des präoperativen Tumorstagings beim Mundhöhlenkarzinom für die Erfassung simultaner Tumoren und therapierelevanter Befunde

Value of pre-operative tumor-staging in patients with oral cancer for the survey of simultaneous tumors and other findings requiring specific therapy

Dokument1.pdf (591 KB) (md5sum: 3b3e241599269d64946df13e25d5ebd6)

Kurzfassung in Deutsch

In dieser Studie wurden 152 Patientenakten aus der MKG-Klinik der Ruhr-Univ.-Bochum retrospektiv hinsichtlich des präoperativen Tumorstagings bei Vorliegen eines Mundhöhlenkarzinoms ausgewertet. Neben Daten wie Geburtstag, Datum der Erstdiagnose, Aufnahme und OP-Datum wurden Geschlecht, Körpergrösse/-gewicht, Sozialstatus, Nikotin- und Alkoholkonsum, Begleiterkrankungen, Zahnstatus, Mund-
hygiene, Allgemeinzustand, frühere Tumorerkrankungen, Strahlentherapien, Liege-
dauer, Tumorart, Histologie, Tumorlokalisation, TNM-Staging und das Grading dokumentiert. Präoperative apparative Diagnostik: Rö.-Thorax, CT, Sonographie, Ganzkörperszintigraphie, Panendoskopie, Bronchoskopie, ÖGD, Lungenfunktions-
prüfung und NMR. Das Patientengut ist vergleichbar mit jenen anderer Autoren. Es überwogen männliche Patienten(76,3). Das Durchschnittsalter lag bei 58,4 J.
Die meisten waren allein lebende männl. Rentner(92,5 Raucher). Alkoholkonsum war bei 74,8 vorhanden. 76,3 der Patienten wiesen therapierelevante Begleiterkrankungen auf, angeführt von Arteriosklerose, Hypertonus, Herzinsuffizienz, neurologischen Erkrankungen sowie COPD. Bei 32 Patienten(21,2)lagen insgesamt 36 Zweit- oder Mehrfachtumoren vor. Davon waren 18 Tumoren maligne, einer malignomverdächtig, und 17 gutartig. Das in der vorliegenden Studie verwendete präoperative Untersuchungsshema hat sich als begründet herausgestellt, um bei dieser Risikogruppe die adäquate Therapie festzulegen. Im Hinblick auf die zu erzielende Lebensqualität kommt der patientenorientierten Therapieentscheidung eine ganz wesentliche Rolle zu, d.h. radikale Therapieansätze sind nur dann zu erwägen, wenn die Gesamtsituation des Patienten mit einem Mundhöhlenkarzinom dieses erlaubt.












SWD-Schlagwörter: Sekundärkrankheit , Mundhöhlenkrebs , Staging , Sekundärtumor , Lebensqualität
Institut: Zahn-, Mund- und Kieferklinik
Fakultät: Medizinische Fakultät / Universitätsklinikum (bis Sept. 2002)
DDC-Sachgruppe: Medizin und Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Gellrich, Nils-Claudius (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.10.2002
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 26.05.2003
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