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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-75147
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7514/


Graf, Klaus

Die Gmünder Goldschmiedstradition

Dokument1.pdf (1.296 KB) (md5sum: 57a4e924f32e68d9503d37aaad7768c0)

Kurzfassung in Deutsch

Der Aufsatz, "nicht ohne Bedenken zur Veröffentlichung angenommen", wurde von der Redaktion mit einer Vorbemerkung "Gmünder Goldschmiedstradition Pro und Contra" (S. 154f.) und einer kritischen Stellungnahme des Verlegers Eduard Dietenberger, Warum ich von der Gmünder Goldschmiedtradition überzeugt bin (S. 172-181) eingerahmt.
Als Goldschmiedstradition wird die Überzeugung definiert, "daß es seit alter Zeit (Stauferzeit, Parlerzeit, Mittelalter) in Schwäbisch Gmünd stets zahlreiche tüchtige und angesehene Gold- und Silberschmiede gegeben hat, die ihre künstlerisch hochwertigen Produkte in aller Welt absetzten" (S. 156). Der erste Abschnitt "Gmünder Goldschmiede vor dem Dreißigjährigen Krieg" versucht die Gegenthese zu begründen: "Vor dem Dreißigjährigen Krieg unterschieden sich Anzahl und Produktion der Gmünder Goldschmiede in nichts von dem, was in anderen Städten vergleichbarer Größe und Bedeutung üblich war" (S. 157). Als zweite These wurde formuliert: "Von etwa 1650 bis zum Beginn der fabrikmäßigen Fertigung um 1830 wurde von den Gmünder Silberarbeitern der meiste Umsatz nicht mit hochwertigen Silberwaren, sondern mit von Hausierern und Händlern massenhaft vertriebenen Kleinsilberwaren gemacht, deren Ruf aufgrund des mangelnden Feingehalts sprichwörtlich schlecht war" (S. 159). In diesen ersten beiden Abschnitten werden ausführlich zeitgenössische, insbesondere chronikalische Quellenzeugnisse über die Gmünder Hauptgewerbe seit Ende des 15. Jahrhunderts zitiert. Der nächste Teil "Der Gmünd'schen Künstler Ehre" (Zitat aus Justinus Kerners "Geiger von Gmünd") stellt die Rückprojektion des Gmünder Hauptgewerbes in die Stauferzeit in literarischen Werken seit etwa 1816 fest. "In den Jahren der Krise wurde die Gmünder Goldschmiedstradition aus dem Geist der Romantik geboren" (S. 162). Die Überschriften der abschließenden Abschnitte lauten: "Die Wahrheit der Werbeschriften und Stadtprospekte" und "Das geträumte Glück einer glanzvollen Tradition".


SWD-Schlagwörter: Schwäbisch Gmünd
Freie Schlagwörter (deutsch): Goldschmiedstradition , Traditionsbildung
Institut: Historisches Seminar
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Aufsatz
Quelle: einhorn-Jahrbuch Schwäbisch Gmünd 1984, S. 156-171
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1984
Publikationsdatum: 19.05.2010
Bemerkung: Scan mit unkorrigierter OCR.
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