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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-75777
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7577/


Meisen, Stefanie (Red.) ; Falk, Leonhard (Red.)
Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Zimmermann, Klaus (Bibliographie)

Report 2009 / Freiburger Materialforschungszentrum

Dokument1.pdf (21.168 KB) (md5sum: 78122ffc2effc619c343a15553d6a179)

Kurzfassung in Deutsch

Die Vision, dass interdisziplinäres Arbeiten auf dem Gebiet der Materialforschung erfolgreich sein könnte, hatte 1987 Prof. Hans-Joachim Cantow, lange Zeit Geschäftsführender Direktor des FMFs, heute emeritierter Professor für Makromolekulare Chemie. Zusammen mit Kollegen aus den Fakultäten Chemie,Physik und Geowissenschaften konzipierte er ein Memorandum zur Gründung des FMFs. Im März 1990 wurde diese Vision Wirklichkeit: Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst genehmigte die Einrichtung des FMFs als zentrale Forschungseinrichtung der Albert-Ludwigs-Universität.
Seither hat sich das FMF stark weiterentwickelt und ist von einer ständigen geistigen und personellen Erneuerung geprägt. Dennoch haben in dieser dynamischen Struktur die Ideen der Gründerväter und ihr kreativer Geist überlebt: Forschungspotentiale und Ressourcen zu bündeln, Studierenden praxisorientierte Qualifikation zu vermitteln und interdisziplinär Kooperationen mit anderen Forschungsinstituten und der Industrie zu pflegen.
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am FMF entwickeln seit nunmehr 20 Jahren neue Ideen, realisieren Konzepte und schaffen für die Zukunft Materialien und Technologien, die richtungsweisend sind. Die interdisziplinäre Vernetzung unter einem Dach, das exzellente Umfeld in der Universität, mit den Fraunhofer Instituten und den EUCOR-Universitäten ermöglichen es eine innovative Materialforschung mit einer enormen Bandbreite zu betreiben - von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung. Damit hat sich das FMF als Kern der materialwissenschaftlichen Forschung an der Uni-Freiburg und als ein Leuchtturm in der deutschen und internationalen Materialforschung etabliert. Diese Schlüsselrolle wird das FMF in den nächsten Jahren, zusammen mit seinen Kooperationspartnern, weiter ausbauen.
Angeregt durch das Kuratorium wurden im FMF sowohl die Motivation als auch die Ziele neu definiert. Dies spiegelt sich unter anderem in der Begriffsbildung der Aufgabenfelder Bioinspirierte Materialien und Technologien, Funktionale Formgebung und Nanostrukturtechnik, Materialien und Energie, Integrierte Materialien und Mikrosystemtechnik, Analyse und Modellierung komplexer funktionaler Systeme“ wieder. Dies sind Themen, die heute und morgen aktuell sind und die die Bereiche und Fakultäten Medizin, Biologie, Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften, sowie Physik und Mikrosystemtechnik, die im FMF vertreten sind, reflektieren.
Gemeinsam haben wir Erfolg, wobei wir nie unsere Ziele und unsere Prinzipien aus den Augen verlieren. Dies zeigte sich dieses Jahr eindrücklich bei der Antragstellung der Universität im Innovations-Wettbewerb „Materialwissenschaftliche Zentren Baden-Württemberg“. Das Land hat die Empfehlung ausgesprochen, den gemeinsamen Antrag des FMFs und des Instituts für Mikrosystemtechnik für ein „Freiburger Zentrum für interaktive Werkstoffe und bioinspirierte Technologien – FIT“ mit einem Neubau zu fördern.
In Zeiten, in denen Investitionen in die Forschung nicht mehr selbstverständlich sind, bedanken wir uns bei allen unseren Partnern für Ihre Unterstützung und das Vertrauen, dass Sie in uns gesetzt haben.
Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben Ihre Fragen umgewandelt in Ideen, Konzepte und in Innovationen. Sie haben auf die Zukunft ausgerichtete Lösungen gefunden und in der Grundlagenforschung neue Meilensteine gesetzt. Allen einen herzlichen Dank dafür. Lesen Sie selber, was alles in diesem Jahr bewirkt wurde.
Das Wort Krise setzt sich im chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen: das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit. In diesem Sinne und gemäß unserem Motto und der Vision unserer Urväter „Wir denken das Undenkbare und machen das Unmögliche möglich“, werden wir im Jahr 2010 unser 20-jähriges Bestehen feiern und positiv in die Zukunft blicken. Wir setzen weiterhin auf ein erfolgreiches Team und viele offene Fragen.
„Erfolg besteht darín, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.“
Henry Ford (1863 – 1947)


Kurzfassung in Englisch

In 1987, Prof. Hans-Joachim Cantow, now retired professor of macromolecular chemistry, who had been Managing Director of the FMF for many years, developed the vision that interdisciplinary work might be successful in the field of materials research. Together with colleagues from the Faculties of Chemistry, Physics and Geosciences he designed a memorandum for the foundation of the FMF. In March 1990, this vision became reality: The Ministry of Science and Arts approved the establishment of the FMF as a central research facility of Albert-Ludwig University.
Since then, the FMF has strongly developed and is characterized by constant intellectual and personal renewal. Nevertheless, the original ideas of its founding fathers and their creative spirit are still present in this dynamic structure: to concentrate research potentials and resources, to impart practical qualifications to students and thus to support interdisciplinary collaboration with other research institutes and the industry.
For 20 years, the FMF staff has developed new ideas, realised concepts and created materials and technologies for the future which have become landmarks.
An interdisciplinary network under one and the same roof, the excellent environment of the University, the Fraunhofer Institutes and the EUCOR Universities enable us to conduct innovative materials research with an enormous spectrum ranging from basic research to practical applications. Meanwhile the FMF has established itself as the nucleus of materials research at the University of Freiburg and as a beacon in German and international materials research. This key role will be further extended by the FMF and its collaboration partners in the next few years.
Following suggestions of the Board of Trustees, the FMF has redefined both its motivation and its objectives, which is also reflected in the conceptualization of our key areas “Bio-Inspired Materials and Technologies, Functional Design and Nanostructure Technology, Materials and Energy, Integrated Materials and Microsystems Technology, Analysis and Modelling of Complex Functional Systems”. These are important subjects, today and tomorrow, and represent the fields and faculties of Medicine, Biology, Chemistry, Pharmaceutics and Geosciences, but also Physics and Microsystems Technology, which are all part of the FMF.
Together we have been successful without losing track of our objectives and our principles. This has been impressively shown this year when the University submitted its application for the innovation competition “Materials Research Centres in Baden-Württemberg”.
The government recommended to support the joint application of the FMF and the Institute of Microsystems Technology for a “Freiburg Centre for Interactive Materials and Bio-Inspired Technologies – FIT” with a new building.
In times in which investment into research cannot be taken for granted any more, we would like to thank all our partners for their support and for the confidence placed in us. Our staff has changed your questions into ideas, concepts and innovations. They have found future-oriented solutions and developed new milestones in basic research. Thank you very much and read yourself what has been accomplished in the past year.
In Chinese, the word “crisis” is written with two characters: one means danger and the other opportunity.
In 2010, we are going to celebrate our 20th anniversary in this spirit and according to our motto and the vision of our founding fathers: “We think the unthinkable and make the impossible possible”. With a positive outlook on the future we rely on a successful team and wait for many questions to be solved.
«Success is having precisely the skills that are in demand at the moment.»
Henry Ford (1863 – 1947)


SWD-Schlagwörter: Datenanalyse , Dienstleistung , Energie , Nanotechnologie
Freie Schlagwörter (deutsch): Materialforschung , Makromolekulare Chemie , Polymerverarbeitung , Oberflächenanalyse , Detektortechnologie
Institut: Freiburger Materialforschungszentrum
DDC-Sachgruppe: Technik
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Jahresbericht / Freiburger Materialforschungszentrum
Band Nummer: 2009
Sprache: Mehrsprachig
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 22.06.2010
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