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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-80652
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/8065/


Kellen Mendes, David Van der

Signal detection, discrete-state, and hybrid models: Developments in recognition memory and reasoning

Signalentdeckungstheoretische, diskrete und hybride Modelle: Entwicklungen im Bereich des Rekognitionsgedächtnisses und schlussfolgernden Denkens

Dokument1.pdf (1.737 KB) (md5sum: fe018f4db4c3330bca51922464c37749)

Kurzfassung in Englisch

This dissertation is concerned with the measurement and description of accuracy performance in recognition memory and syllogistic reasoning, namely with the assessment and testing of the several mathematical models that so far have been proposed to measure them. These models make different representational assumptions, as some assume that information retrieval or evaluation is better represented by all-or-none processes, or instead by a continuous representation, or even by some combination of both possibilities. According to their assumptions, models can be classified as discrete-state, continuous, or hybrid models.
Traditionally, these models are tested by means of their respective Receiver Operating Characteristic (ROC) functions, which describe the relationship between correct and incorrect responses across distinct experimental conditions. Several issues regarding the experimental methods used to estimate ROCs are discussed in the Introduction.
This dissertation is divided in three separate manuscripts: The first manuscript concerns the proposal and evaluation of a discrete-state model that provides a joint description of memory for the previous occurrence of stimuli (item memory) and memory for the contextual details of these occurrences (source memory). The second manuscript discusses the use of ROCs in the study of syllogistic reasoning, namely in the study of the role of conclusion believability in the acceptance of valid and invalid syllogisms. The third manuscript proposes and implements (in the field of recognition memory) an alternative method to ROCs to estimate model parameters, a 4-alternative forced-choice task with two responses (4AFC-2R), a task that allows the estimation of model parameters without the need to assume additional processes such as response tendencies and/or guessing biases that so far were invariably present.
The overall contribution of these manuscripts is considered in the General Discussion,
with future potential implementations being highlighted.


Kurzfassung in Deutsch

Diese Dissertation beschäftigt sich mit der Frage, wie man die Genauigkeit in Aufgaben zum Rekognitionsgedächtnis und syllogistischem Schließen messen und beschreiben kann. Dazu werden die bisher vorgeschlagenen mathematischen Modelle für diese Aufgaben bewertet und getestet. Die verschiedenen Modelle machen unterschiedliche Annahmen bezüglich der unterliegenden mentalen Repräsentationen: Einige Modelle postulieren, dass der Informationsabruf und die Informationsbewertung mit alles-oder-nichts Prozessen beschrieben werden kann, wohingegen andere einen kontinuierlichen Prozess, oder wieder andere einer Kombination aus beiden Möglichkeiten postulieren. Ausgehend von diesen Unterschieden kann man Modelle als diskrete, kontinuierliche oder hybride Modelle klassifizieren. Der klassische Ansatz, um solche Modelle zu testen, ist mithilfe der zugehörigen Funktion der Receiver Operating Characteristic (ROC), welche den Zusammenhang zwischen korrekten und falschen Antworten über verschiedene Experimentalbedingungen hinweg beschreibt. In der Einleitung der Dissertation werden verschiedene Probleme bezüglich der Methode, um ROCs zu erhalten diskutiert, anschließend gliedert sich die Dissertation in drei separate Manuskripte: Das erste Manuskript beschreibt die Entwicklung und Evaluierung eines diskreten Modells für 2 Arten von Gedächtnisprozessen, Itemgedächtnis und Quellengedächtnis. Das zweite Manuskript behandelt den Gebrauch von ROCs bei Aufgaben zu syllogistischem Schließen, wenn glaubwürdige und unglaubwürdige Konklusionen bei gültigen und ungültigen Syllogismen dargeboten werden. Das dritte Manuskript entwickelt und überprüft ein alternatives Vorgehen zu ROCs, eine 4-fach Wahlaufgabe mit zwei Antworten (4-alternative forced-choice task with two responses; 4AFC-2R), welche eine Schätzung von Modellparametern im Bereich des Rekognitionsgedächtnisses ohne die Annahme von zusätzliche Prozessen (wie z.B., Antwort- oder Ratetendenzen) erlaubt. Der übergreifende Beitrag der einzelnen Manuskripte wird abschließend in der allgemeinen Diskussion (General Discussion) zusammengefasst. Außerdem werden mögliche zukünftige Anwendungen für die Ergebnisse diskutiert.


SWD-Schlagwörter: Mathematische Psychologie , Gedächtnis
Freie Schlagwörter (englisch): mathematical models , memory
Thesaurus Sozialwissenschaften Psychologie
Institut: Institut für Psychologie
Fakultät: Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftliche Fakultät
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Klauer, Karl Christoph (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 14.04.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 09.05.2011
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