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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-82844
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/8284/


Schlager, Anja

Ernst Fuchs' psychobiographische Privatikonographie. Band I: Selbstfindung im Chaos – der Stadtzyklus von 1946

Ernst Fuchs an his psychobiographic private iconography. Volume I: The drawingcycle „Die Stadt“ 1946 – an identification process in chaos

Dokument1.pdf (69.213 KB) (md5sum: 1a237878fc65029bb6087e4e4efcadca)

Kurzfassung in Deutsch

Diese Studie entschlüsselt die den Bildern des Wiener Phantastischen Realisten Ernst Fuchs (*1930) in kryptischen Neomorphismen innewohnende Privatikonographie am Beispiel des Graphikzyklus „Die Stadt“ von 1946 und deckt parallel dazu deren kulturhistorische Dependenzen auf. Darüber hinaus wird die ebenfalls in den Kunstwerken überlieferte soziobiologisch-tiefenpsychologische Genese der Künstlerpersönlichkeit, im Abgleich mit den entwicklungsspezifischen Mechanismen der Pubertät, der Adoleszenz und des reifen Erwachsenenalters, nachgezeichnet.
Um den Leser mit den Grundlagen einer derartigen Studie vertraut zu machen, werden in einem ersten vorbereitenden Teil derselben die wichtigsten (kunst-)psychologischen Positionen hinterleuchtet, umfassende systematische Vorüberlegungen angestrengt sowie auf Basis der Katathym Imaginativen Psychotherapie (KIP) eine neue interdisziplinäre Methodik entwickelt, unter Verwendung derer die Autorin derzeit auch die Einzelblätter der Graphikzyklen „Einhorn“ (1951-52) und „Samson“ (1960-63) kunstpsychologisch analysiert.


Kurzfassung in Englisch

This study deciphers the cryptic private iconography of the Vienna Phantastic Realist Ernst Fuchs (*1930) using the example of the drawingcycle „Die Stadt“ from 1946. After a comprehensive introduction into the principles of modern Artpsychology, the author develops a new multidisciplinary methodology and analyses each drawing with regard to the significant cultural and historical aspects with particular consideration of the socio-biological and psychological-upgrowthspecific motives and their interpretation in different schools of depth-psychologically founded psychotherapy - in particular the Kathatym Imaginative Psychotherapy (KIP). Using the same methodology, the author is currently decrypting the later cycles of Ernst Fuchs: „Einhorn“ (1951-52) and „Samson“ (1960-63).


SWD-Schlagwörter: Kunstpsychologie , Kunstgeschichte , Kunst ab 1945 , Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP)
Freie Schlagwörter (deutsch): Wiener Schule des Phantastischen Realismus , Ernst Fuchs , Analysandenbilder , Art Brut
Freie Schlagwörter (englisch): Vienna School of Phantastic Realism , Fantastic Realism , Fantastic Art , Art Psychology
Institut: Kunstgeschichtliches Institut
Fakultät: Philosophische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Malerei
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Prater, Andreas (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 24.06.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 19.09.2011
Bemerkung: Band 2 und 3 noch nicht erschienen.
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