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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-83877
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/8387/


Harerimana, Grégoire

Pastoral in der sich wandelnden Gesellschaft Afrikas : Neuevangelisierung als tragende Kraft der Entwicklung in Burundi

Pastoral in the changing society of Africa : new evangelization as supporting force of the development in Burundi

Dokument1.pdf (3.992 KB) (md5sum: 1fb224bab969a8609bc48ae87dd83a3c)

Kurzfassung in Deutsch

In unserer Zeit wird Afrika als einen „vergessenen Kontinent“ dargestellt. Die alltäglichen sozialen Herausforderungen verursachen Angstzustände bezüglich einer unsicheren Zukunft. Die scheinbar unlösbaren sozialen und politischen Probleme zum Beispiel die andauernde Armut und Unterentwicklung führen dazu, dass viele Menschen in Afrika von einer katastrophalen und schicksalsmäßigen Konstellation der Widerstände überzeugt sind. Trotz dieser aussichtslosen Lage, die den größten Teil des afrikanischen Volkes zu den „Verdammten dieser Erde“ macht, beobachtet man auf anderer Seite unzweifelhafte Zeichen der Entfaltung afrikanischer christlichen Gemeinden. Diese gegensätzlichen Situationen wecken Fragen nach entsprechenden Pastoraloptionen in der Kirche. Diese Studie versucht, die Neuevangelisierung als tragende Kraft der integralen Entwicklung darzulegen und sie auf die konkrete Situation Burundis anzuwenden. Aus der pastoralen Sicht besteht diese Entwicklung in der Erweckung von Hoffnung auf eine Zukunft, in der der Mensch vom Gefühl der Unfähigkeit und Untauglichkeit befreit wird. Die durch pastorales Handeln anvisierte integrale Entwicklung in Afrika ist eine systematische Entfaltung der menschlichen Potentialitäten. Dadurch dass der Arme seine Fähigkeiten und das ganze Vermögen seiner Begabungen und die seiner Gemeinde entdeckt, setzt er sich ein, um seine Grenzen zu überwinden. Insofern verliert der arme Mensch nicht seinen Mut und seine Hoffnung auf einer besseren Zukunft.


Kurzfassung in Englisch

While there is a tendency today of presenting Africa as "a forgotten continent" because of the social-economical challenges, many Africans have fear for their future which they find uncertain. This situation recalls the observation of Franz Fanon and risks to make Africans feel "under a curse". However, the spread of active Christian communities changes this fatalistic observation. There is therefore a need to think a pastoral approach in Africa that takes into account such a contradiction. This paper aims to suggest a new evangelization which could give an impetus to the integral development and contribute to social reconstruction. Burundi is considered in this study as a field of experiment for the development pastoral care that issues from the theology of reconstruction in Africa. From the pastoral point of view, the development consists in the empowerment of the poor. The Gospel proclamation should help the poor to discover their abilities and potentialities, to have a self-esteem and appreciate their contribution to the transformation of society. The moment we are actively involved in changing the world, we can also keep hope for the future.


SWD-Schlagwörter: Burundi , Burundi / Bürgerkrieg , Subsaharisches Afrika , Weiße Schwestern , Weiße Väter , Afrika-Inland-Mission , Afrika , Ubuntu <Philosophie> , Tot
Freie Schlagwörter (englisch): Evangelization , Development , community
Institut: Institut für Praktische Theologie
Fakultät: Theologische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Christliche Theologie, Christentum
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Windisch, Hubert (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.11.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 20.12.2011
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