Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Eingang zum Volltext

Lizenz

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-84653
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/8465/


Paletschek, Sylvia

Was heißt "Weltgeltung deutscher Wissenschaft"? : Modernisierungsleistungen und -defizite der Universitäten im Kaiserreich

Dokument1.pdf (11.164 KB) (md5sum: fed4ba606bbfd6d81417e56d6046bcb1)

Kurzfassung in Deutsch

Das 19. Jahrhundert wird gemeinhin mit dem Übergang zur modernen Universität und der Durchsetzung des Forschungsimperativs verbunden, wobei den deutschen Universitäten in diesem Prozess eine Vorreiterrolle zugesprochen wird. Ich will daher im Folgenden ganz knapp aufzeigen, warum sich die moderne Universität in Deutschland besonders früh herausbildete und in synthetisierender Perspektive Modernisierungsleistungen und -defizite der Universitäten im Kaiserreiche skizzieren. Abschließend beleuchte ich kursorisch den Topos der "Weltgeltung deutscher Wissenschaft", der für das 19. Jahrhundert und das deutsche Kaiserreich bis heute nicht nur in historischen Überblicksdarstellungen, sondern auch in Debatten um Hochschulentwicklung und Wissenschaftspolitik immer wieder angeführt wird. Über seine begriffsgeschichtliche Genese lässt sich seine (hochschul-)politische Instrumentalisierung verfolgen und zeigen, dass er nach 1918 aus einem Krisendiskurs heraus erwuchs. Der Topos blendete Defizite der "realen" Universitätsentwicklung im Kaiserreich aus und verengte dadurch den Blick auf die historische Entwicklung.


SWD-Schlagwörter: Freiburg <Breisgau> / Universität Freiburg im Breisgau , Kaiserreich , Universitätsgeschichte <Fach> , Modernisierung
Institut: Historisches Seminar
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Aufsatz
Quelle: Grüttner, Michael (Hrsg., u.a.): Gebrochene Wissenschaftskulturen : Universität und Politik im 20. Jahrhundert, Göttingen 2010, S. 29-54
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 13.02.2012
Indexliste