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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-86361
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/8636/


Wagner-Wilke, Annette

Ludwig von Hofmann und das Wandbild

Ludwig von Hofmann and his murals

Dokument1.pdf (3.700 KB) (Teil 1: Textteil) (md5sum: 2348a4e1ec995d6df446070bdee228dd)
Dokument2.pdf (69.384 KB) (Teil 2: Bildteil) (md5sum: 36476c1ad7bb2176f7a4d1bd58bb2718)
Dokument3.pdf (114.097 KB) (Teil 3: Katalog) (md5sum: bcad2e93226367cdfb0a6cc0466ccdfb)

Kurzfassung in Deutsch

Die vorliegende Studie untersucht die dekorativen Wandmalereien des in Berlin, Weimar und Dresden wirkenden Ludwig von Hofmann (1861-1945), die zwischen 1896 bis 1925 im öffentlichen und privaten Auftrag entstanden sind. Zu den wichtigsten Aufträgen gehören beispielsweise die Wandarbeiten für die Universität Jena, das Weimarer Hoftheater (heute Deutsches Nationaltheater) oder die Deutsche Bücherei in Leipzig (heute Deutsche Nationalbibliothek). Nach einer Betrachtung von Hofmanns Weg zum Wandbild und wichtiger Impulse für sein künstlerisches und monumentales Schaffen werden diese Wandmalereien monografisch vorgestellt. Die Erörterungen dieser Aufträge streifen die Fragen nach der Genese von Auftrag und Werk, deren Analyse sowie Deutung und Funktion. Die Grundlagen hierzu lieferten die Wandarbeiten und das Studienmaterial, die bisher weitgehend ungesichteten Archivalien zu den Aufträgen, Baupläne der auszugestaltenden Gebäude, schriftliche Notizen, Briefwechsel mit Zeitgenossen oder Aufzeichnungen Dritter wie Tagebuchnotizen oder Memoiren. Ein abschließendes Kapitel widmet sich der Einordnung des Künstlers in den zeitgenössischen künstlerischen Kontext. Mit seinen Monumentalmalereien in Verbindung mit der Aufgabe der dekorativen Raumgestaltung leistete Hofmann einen wichtigen Beitrag zur Erneuerung der zeitgenössischen Wandmalerei an der Wende zum 20. Jahrhundert.


Kurzfassung in Englisch

The present thesis analyses the decorative mural paintings of Ludwig von Hofmann, who worked in Berlin, Weimar and Dresden, commissioned privately or publicly between 1896 and 1925. Murals for the University of Jena, the Court Theatre of Weimar (today German National Theatre) or the German Library in Leipzig (today German National Library) for example belong to the most important commissions. After consideration Hofmanns way to the mural painting and of the important impulses for his artistic and monumental work, these murals by Hofmann are presented monographically. The discussions about these commissions are touching questions of the genesis from commission and work, their analyses, interpretation and function. Basis for discussion were mural works, study materials, so far not sifted archives concerning commissions, architect's plans of buildings to decorate, written notes, correspondence with contemporary, or chronicle of third persons like diary entries or memoirs. A concluding chapter addresses to classify the artist into a contemporary artistic context. With his murals in conjunction with the task of decorative aspects of spatial art, Hofmann made an important contribution to the renewal of the contemporary mural at the turn of the 20th century.


SWD-Schlagwörter: Jugendstil , Symbolismus , Neuidealismus , Wandbild , Wandmalerei , Monumentalmalerei , Weimar / Deutsches Nationaltheater , Jena / Universität Jena
Freie Schlagwörter (deutsch): Ludwig von Hofmann, Raumkunst , Henry van de Velde , Theodor Fischer
Freie Schlagwörter (englisch): spatial art , Ludwig von Hofmann , Henry van de Velde
Institut: Kunstgeschichtliches Institut
Fakultät: Philosophische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Malerei
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Hofstätter, Hans H. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 21.07.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 13.07.2012
Bemerkung: Errata zum Textteil (Band 1): S. 28, Anm. 65: Der 2. Satz ist zu korrigieren, dieser muss wie folgt lauten: „1943 bemerkte Hofmann, dass er künstlerisch seinen „Erfahrungen mit impressionistischer Malerei, die ich mit Augen gesehen hatte, sehr viel mehr zu verdanken [habe] als den Erörterungen der Farbenlehre“ Goethes." – Seite 57: Im 2. Satz im ersten Absatz entfallen das Komma und das Wort „zustande“. – Seite 89, Anm. 337: Der Verweis auf den Katalog der Wandbilder (Bd. 3) ist zu korrigieren, der Museumshalle-Entwurf findet sich unter Kat. 4.5. – Seite 117, Anm. 407: Der Verweis auf den Katalog der Wandbilder (Bd. 3) ist zu korrigieren: Der Museumshalle-Entwurf findet sich im Katalog unter Kat. 4.3. – Seite 172: Im letzten Satz des dritten Absatzes ist das Wort „nicht“ zu ergänzen, der Satz muss lauten: „Im Danaiden-Mythos wird jedoch nicht von der Bestrafung durch die rächenden Erinnyen berichtet, ....“ – Seite 216: Der Verweis auf den Katalog der Wandbilder (Bd. 3) ist zu korrigieren, die Jenaer Entwürfe finden sich unter Kat. 6.1-6.5, 6.13-6.14. – Seite 237: Der erste Satz im ersten Absatz sollte lauten: „Um dieser Raumnot Abhilfe zu leisten, wurde der Senatssaal durch Einziehen von Zwischenwänden in drei Räume als Sitz von Rektorat und Universitätsamt unterteilt.“ – Seite 244: Im dritten Satz ist ein „mit“ zu ergänzen, der Satz muss wie folgt heißen: „Auch in späteren Jahren stattete Edinger seinen Privatbereich, sein Wohnhaus und seinen Garten (…), mit Kunstwerken aller Gattungen und Epochen aus.“ – Seite 305 und Anm. 1031: Hier sind die Verweise auf den Katalog der Wandbilder (Bd. 3) zu korrigieren, die Leipziger Bibliotheksentwürfe finden sich unter Kat. 12.1-12.72.
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