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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-86515
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/8651/


Müller, Fabian

Über den Schadensersatz von Rehwildverbiss gemäß § 29 BJagdG : Analyse der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 04.11.2010 – AZ III ZR 45/10 -

Dokument1.pdf (1.532 KB) (md5sum: d0a6f781dac03d3932763512a8c28c56)

Kurzfassung in Deutsch

In dieser Arbeit werden zunächst rechtliche und methodische Grundlagen zum Ersatz und zur Bewertung von Wildschäden beleuchtet. Darauf aufbauend wird die Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs zusammen mit der Entscheidung der zweiten Instanz, des Landgerichts Rottweil, analysiert. Es kann hierdurch gezeigt werden, dass der Ersatz von Wildschäden auf dem Schadensersatzrecht des BGB basiert. Demnach ist im Falle eines Verbissschadens der Waldbesitzer in seinem Vermögen so zu stellen, wie es ohne Verbiss gewesen wäre.
Neben diesen Erkenntnissen ergeben sich aus der Analyse der Gerichtsentscheidungen jedoch auch neue ungeklärte Fragen, die in erster Linie die rechtliche Einordnung einer Forstpflanze in Relation zum Grundstück betreffen. Abschließend kann festgehalten werden, dass durch die höchstrichterliche Entscheidung zum Ersatz von Verbissschäden einige bislang offene juristische wie auch methodische Fragen beantwortet wurden.


SWD-Schlagwörter: Wildschadensersatz , Waldbesitz
Institut: Institut für Forstökonomie
DDC-Sachgruppe: Recht
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Arbeitsbericht / Institut für Forstökonomie
Band Nummer: 56
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 13.07.2012
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