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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-88056
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/8805/


Meisen, Stefanie (Red.) ; Falk, Leonhard (Red.)
Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Zimmermann, Klaus (Bibliographie)

Report 2011 / Freiburger Materialforschungszentrum

Report 2011 / Freiburg Materials Research Center

Dokument1.pdf (19.905 KB) (md5sum: 9df01e75ed8a21448590ec7bf4dd47d5)

Kurzfassung in Deutsch

Das Jahr 2011 war ereignisreich wie wenige seiner
Vorgänger – so der Tenor der unterschiedlichsten
Medien.
Durch die Reaktorkatastrophe von Fukushima/Japan
erlangt eine Kooperation des Freiburger Materialforschungszentrums
mit dem Bundesamt für Strahlenschutz
zusätzlich an Bedeutung und Aufmerksamkeit.
In Zusammenarbeit mit der Servicegruppe Materialcharakterisierung
und Detektortechnologie wird
eine neuartige spektroskopische Sonde entwickelt,
die zur Überwachung der Umweltradioaktivität eingesetzt
wird. Die Testversion befindet sich auf dem
Hausberg Freiburgs, dem Schauinsland, einem von
vier deutschen Standorten des EU-Netzwerkes zur
Überwachung der Umweltradioaktivität. Die dort gewonnenen
Daten können von Jedermann online abgerufen
werden.
Seit dem Herbst 2011 leben auf der Erde
7.000.000.000 Menschen. Dieser Umstand rückt
das Thema Nachhaltigkeit in den Vordergrund. Mit
Forschungsthemen auf den Gebieten der Solarzellenforschung,
der „grünen“ Polymerchemie - Kunststoffe
aus CO2 und nachwachsenden Rohstoffen -,
der Batterieforschung und der nachhaltigen Nutzung
von natürlichen Ressourcen nimmt das FMF die wissenschaftliche
Herausforderung an und entwickelt
für diese globale Aufgabe neue Ideen, Methoden und
Lösungen.
Neben ihren alltäglichen Aufgaben, ließen die Wissenschaftler
der sechs beteiligten Fakultäten im nunmehr
22sten Forschungsjahr wiederum ihre Neugier
zu. Diese Neugier und auch die Bereitschaft zu staunen
und scheinbar Unmögliches zu denken sind eine
Kombination, die es ermöglicht sämtliche Türen zu
öffnen. Der Wille durch diese Türen zu gehen und damit
die Möglichkeit zu haben “ereignisreichen Jahren“
die Stirn zu bieten und dabei erfolgreich im Wissenschaftsalltag
zu bestehen – das ist ein gelungenes
Rezept, das dem FMF immer wieder erlaubt, auf ein
erfolgreiches Jahr zurückzublicken.
Die Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
– denn sie sorgen mit Ihrem Einsatz für das
Gelingen - so dass sie auf Bewährtes zurückgreifen
oder ihrer Inspiration nachgehen zu können, ist ebenfalls
Bestandteil dieses Rezepts. Die optimalen Arbeitsbedingungen
und das persönliche Wohlbefinden
am Arbeitsplatz sichern die Aktualität und den Erfolg
der folgenden Forschungsergebnisse.
Auch im Jahr 2012 werden sich erneut Türen öffnen,
durch die wir sicher hindurch gehen und die Zukunft
neugierig erwarten um Unmögliches möglich zu machen.
Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin
nur leidenschaftlich neugierig.
Albert Einstein (1879 – 1955)


Kurzfassung in Englisch

2011 was a year so full of events like almost never
before – this was the opinion expressed in many different
media.
After the nuclear reactor accident in Fukushima/Japan,
the collaboration between the Freiburg Materials
Research Center and the Federal Office for Radiation
Protection has become even more important and
attracted additional attention. Together with our Service
Group “Materials Characterization and Detector
Technology”, a novel spectroscopic probe is being
developed which can be used for monitoring environmental
radioactivity. The test version is located on the
Schauinsland, the local mountain of Freiburg, one of
the four German sites of the EU Network for Environmental
Radioactivity Monitoring. Online access to
these data is free to anybody.
Since autumn 2011, planet earth has been home to 7
billion people. This fact highlights the question of sustainability.
With research projects in the field of solar
cells, “green” polymer chemistry - plastics made from
CO2 and renewable raw materials -, battery research
and the sustainable use of natural resources, the
FMF faces up to the scientific challenge and develops
new ideas, methods and solutions for this global task.
Apart from their daily routine, the scientists of the 6
university faculties involved let themselves be guided
by curiosity in this research year again, which was
the 22nd since its foundation. This curiosity and the
willingness to marvel at new things and to think the
seemingly impossible are a combination that can
open any door. The will to walk through such doors
and thus to cope with “eventful years” and the scientific
daily routine – this is a good recipe allowing the
FMF to look back on another successful year again.
Part of this recipe is also to support our staff in their
careers – because their engagement is the basis of
our success either by making use of proven methods
or following their intuition. Optimal working conditions
and personal well-being in the workplace ensure the
topicality and success of the research results produced
by their efforts.
In 2012, new doors will open again and we will certainly
walk through them into new rooms waiting for
the future with curiosity to make the impossible possible.
I have no special talents. I am only passionately curious.
Albert Einstein (1879 – 1955)


SWD-Schlagwörter: Datenanalyse , Dienstleistung , Energie , Nanotechnologie , Bionik
Freie Schlagwörter (deutsch): Materialforschung , Makromolekulare Chemie , Polymerverarbeitung , Oberflächenanalyse , Detektortechnologie
Institut: Freiburger Materialforschungszentrum
DDC-Sachgruppe: Technik
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Jahresbericht / Freiburger Materialforschungszentrum
Band Nummer: 2011
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 20.11.2012
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